Bundeskartellamt
Auszubildende / Auszubildender für den Beruf Fachinformatikerin bzw. Fachinformatiker (w/m/d) (Fachrichtung Systemintegration)
- Bonn
- 02.11.2026
- Homeoffice möglich
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Beruf
6 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Fachinformatiker für Systemintegration planen, installieren und betreuen IT-Systeme, Netzwerke und Server in Unternehmen und Behörden. Sie sorgen dafür, dass Hardware, Software und Kommunikationstechnik zuverlässig und sicher laufen, und helfen Beschäftigten bei technischen Problemen.
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Fachinformatiker für Systemintegration richten die technische Infrastruktur einer Organisation ein und halten sie am Laufen. Dazu gehören Arbeitsplatzrechner, Server, Netzwerke, Telefonanlagen, Drucker und zunehmend Cloud-Dienste. Sie installieren Betriebssysteme und Anwendungen, vergeben Benutzerrechte, richten Firewalls und Datensicherungen ein und dokumentieren die Systeme. Bei Störungen suchen sie die Ursache und beheben sie, oft gemeinsam mit Herstellern und Dienstleistern. Auch die Beratung von Fachabteilungen bei der Anschaffung neuer Technik und die Umsetzung von Vorgaben zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz gehören zum Beruf.
Der größte Teil der Arbeit findet am Bildschirm statt: Systeme überwachen, Tickets im Support bearbeiten, Konfigurationen anpassen, Skripte schreiben, Updates einspielen. Viele Aufgaben lassen sich per Fernwartung erledigen, teilweise auch im Homeoffice. Daneben gibt es Einsätze vor Ort, etwa beim Aufbau neuer Arbeitsplätze, beim Verkabeln im Serverraum oder beim Austausch defekter Geräte. Dabei müssen gelegentlich Server, Bildschirme oder Kartons mit Hardware getragen werden, und im Serverraum ist es laut und kühl. Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen, die ein Problem schildern, gehört täglich dazu, am Telefon, per Chat oder persönlich. Die Arbeitszeiten liegen meist im Tagdienst, doch Wartungsarbeiten werden oft abends oder am Wochenende durchgeführt, damit der Betrieb nicht gestört wird. In vielen Betrieben gibt es Rufbereitschaft. Bei Ausfällen entsteht Zeitdruck, weil ganze Abteilungen nicht arbeiten können. Bei IT-Dienstleistern kommen Fahrten zu Kunden hinzu.
Fachkräfte für Systemintegration werden in fast allen Branchen gesucht, besonders in Verwaltungen, Krankenhäusern, Schulen und mittelständischen Unternehmen. Spezialisierungen sind etwa in Netzwerktechnik, IT-Sicherheit, Cloud-Administration oder Virtualisierung möglich, häufig über Herstellerzertifikate. Aufstiegsfortbildungen wie der geprüfte IT-Spezialist, der Bachelor Professional in IT oder ein Informatikstudium öffnen den Weg zu Projektleitung, Teamleitung oder Architekturaufgaben. Weil sich die Technik ständig ändert, ist regelmäßige Weiterbildung Teil des Berufs.
Der Beruf verlangt vor allem Konzentration, logisches Denken und lange Bildschirmarbeit. Körperliche Anforderungen wie Heben von Hardware, Arbeiten unter Tischen oder im Serverraum fallen je nach Stelle unterschiedlich stark an und lassen sich oft im Team verteilen. Weil viele Aufgaben per Fernzugriff erledigt werden, kommen auch Beschäftigte mit eingeschränkter Mobilität gut zurecht. Für Menschen mit Sehbehinderung gibt es Vergrößerungssoftware, Screenreader und Braillezeilen; Kommandozeilen und textbasierte Konfiguration sind dafür oft gut zugänglich, grafische Verwaltungsoberflächen dagegen nicht immer. Bei Hörbehinderung erleichtern Ticketsysteme und Chat den Support, für Telefonate gibt es technische Lösungen. Belastend können Rufbereitschaft, Nacht- und Wochenendeinsätze sowie Störungen unter Zeitdruck sein; hier helfen klare Absprachen über Arbeitszeiten und Vertretungen. Technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz fördert das Integrations- bzw. Inklusionsamt, die Ausbildung oder Umschulung kann über Agentur für Arbeit oder Rentenversicherung als Leistung zur Teilhabe finanziert werden, etwa in Berufsbildungs- oder Berufsförderungswerken.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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