Aktuelle Stellen: Fahrer

Randstad Deutschland GmbH & Co. KG

Fahrer (m/w/d)

  • Klein Rogahn
  • 11.09.2026

Was macht man in diesem Beruf?

Das Berufsfeld umfasst Kurier- und Lieferfahrten mit Transportern, Güterverkehr mit Lkw, Personenbeförderung im Linienbus, Fahrdienste für Menschen mit Behinderung oder Seniorinnen und Senioren sowie Dienst- und Werksfahrten für Unternehmen und Behörden. Zu den Aufgaben gehören neben dem Fahren die Abfahrtskontrolle, das Beladen und Sichern der Ladung, die Übergabe von Sendungen, das Führen von Fahrtenbüchern oder digitalen Tachografen und der Kontakt mit Kundschaft oder Fahrgästen. In Fahrdiensten kommt Hilfe beim Ein- und Aussteigen hinzu, etwa mit Rampe oder Lift.

Arbeitsalltag

Fahrtätigkeiten bedeuten langes Sitzen, hohe Konzentration im Verkehr, Termindruck und wechselnde Wetter- und Straßenverhältnisse. Im Güterverkehr und bei Lieferdiensten kommen Heben und Tragen hinzu; im Fernverkehr Übernachtungen im Fahrzeug und lange Abwesenheit. Für Lkw- und Busfahrende gelten die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten, deren Einhaltung kontrolliert wird. Im Linienverkehr sind Früh-, Spät- und Wochenenddienste sowie geteilte Dienste üblich. Werks-, Kurier- und Behördenfahrten im Nahbereich haben häufiger planbare Tagesarbeitszeiten. Der Kontakt mit Fahrgästen und Kundschaft verlangt Freundlichkeit, auch in Konfliktsituationen. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das selbstständige Arbeiten ohne ständige Aufsicht ein wichtiger Teil des Berufs. Gleichzeitig bedeutet es, bei Pannen, Unfällen oder Verspätungen allein Entscheidungen treffen und die Zentrale informieren zu müssen.

Perspektiven

Berufskraftfahrerinnen und -fahrer im Güter- und Personenverkehr werden seit Jahren gesucht, weil viele ältere Beschäftigte in Rente gehen. Unternehmen übernehmen deshalb häufiger die Kosten für Führerschein und Grundqualifikation. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Richtung Disposition, Fuhrparkleitung, Ausbildung von Fahrpersonal oder Verkehrsmeister im öffentlichen Nahverkehr. Mit Zusatzqualifikationen wie dem ADR-Schein für Gefahrgut, Kranbedienung oder Schwertransporten steigen die Einsatzmöglichkeiten. Einfache Kurierfahrten sind dagegen oft schlecht bezahlt und teilweise über Subunternehmen organisiert.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Für das Fahren gelten die Regeln der Fahrerlaubnis-Verordnung: Ob eine Erkrankung oder Behinderung die Fahreignung einschränkt, wird nach Anlage 4 der Verordnung und der ärztlichen Begutachtung im Einzelfall beurteilt. Für Lkw- und Busführerscheine (Gruppe 2) gelten strengere Anforderungen, unter anderem beim Sehvermögen, und regelmäßige ärztliche Untersuchungen. Viele körperliche Einschränkungen lassen sich durch Fahrzeuganpassungen ausgleichen, etwa Automatikgetriebe, Handbedienung oder Lenkhilfen, die gegebenenfalls als Auflage im Führerschein eingetragen werden. Beim Be- und Entladen helfen Hubladebühnen, Sackkarren und elektrische Hubwagen. Bei körperlich weniger belastenden Varianten wie Dienst- oder Werksfahrten spielt das Tragen von Lasten kaum eine Rolle. Vor einer Bewerbung ist es sinnvoll, die eigene Fahreignung ärztlich klären zu lassen, besonders wenn ein Lkw- oder Busführerschein erst erworben werden soll. Die Agentur für Arbeit und die Rentenversicherung beraten zu Förderung und möglichen Alternativen, etwa in Disposition oder Fuhrparkverwaltung.