TU München - Lehrstuhl für Computing in Civil and Building Engineering & Georg Nemetschek Institut
Finanz-Manager:in / Buchhalter:in (m/w/d)
- München
- 24.09.2026
- Vollzeit
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
11 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Buchhalterinnen und Buchhalter erfassen und kontrollieren die Geschäftsvorfälle eines Unternehmens oder einer Behörde, führen Konten und bereiten Abschlüsse vor.
TU München - Lehrstuhl für Computing in Civil and Building Engineering & Georg Nemetschek Institut
Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA)
Stadt Pinneberg
BG BAU - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz
Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Diehl Aviation
Bischöfliches Generalvikariat Bistum Hildesheim
Die Buchhaltung bildet alle Zahlungs- und Wertströme einer Organisation ab. Buchhalterinnen und Buchhalter kontieren Eingangs- und Ausgangsrechnungen, führen Debitoren- und Kreditorenkonten, stimmen Bankkonten ab, überwachen offene Posten und das Mahnwesen und bereiten Umsatzsteuervoranmeldungen vor. In der Anlagenbuchhaltung werden Anschaffungen erfasst und abgeschrieben, in der Lohnbuchhaltung die Gehaltsabrechnungen gebucht.
Zum Monats- und Jahresende wirken sie an Abschlüssen mit: Abgrenzungen, Rückstellungen, Kontenabstimmungen und Unterlagen für Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung. Im öffentlichen Bereich arbeiten Buchhalter zunehmend in der doppischen Haushaltsführung, bei Kirchen und Hochschulen kommen Besonderheiten wie Zweckbindungen und Drittmittel hinzu. Bilanzbuchhalterinnen erstellen Abschlüsse eigenständig und übernehmen oft Leitungsaufgaben.
Die Arbeit findet fast ausschließlich am Bildschirm statt, in Programmen wie DATEV, SAP oder branchenspezifischer Software. Der Rhythmus ist vorhersehbar und von Fristen geprägt: Zahlungsläufe, Monatsabschluss, Umsatzsteuertermine und der Jahresabschluss führen zu Spitzenzeiten, dazwischen ist die Arbeit gleichmäßiger. Genauigkeit, Konzentration und der Umgang mit Rückfragen aus Fachabteilungen bestimmen den Alltag.
Die Digitalisierung verändert den Beruf. Belege werden zunehmend elektronisch erfasst und automatisch vorkontiert, seit 2025 ist die E-Rechnung im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen schrittweise Pflicht. Einfache Erfassungsarbeit nimmt ab, Prüf-, Klärungs- und Abschlussarbeit bleibt. Mobiles Arbeiten ist in vielen Buchhaltungen möglich.
Qualifizierte Fachkräfte im Rechnungswesen werden in Unternehmen, Steuerkanzleien und im öffentlichen Dienst gesucht. Wer Abschlüsse sicher beherrscht und mit ERP-Systemen umgehen kann, hat gute Chancen.
Die wichtigsten Aufstiegswege sind die Fortbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter vor der IHK und die Spezialisierung auf internationale Rechnungslegung, Steuern oder Konzernrechnungswesen. Mit Erfahrung folgen Teamleitung, Leitung des Rechnungswesens oder der Wechsel ins Controlling.
Die Buchhaltung ist eine sitzende Bildschirmtätigkeit mit geringen körperlichen Anforderungen und gut planbaren Abläufen. Hilfsmittel sind vor allem ergonomische Arbeitsplätze, höhenverstellbare Tische, große Monitore, Vergrößerungssoftware und Screenreader. Wichtig ist, dass die eingesetzte Software mit Hilfsmitteln kompatibel ist; bei ERP-Systemen erfordert das mitunter Anpassungen, die das Integrations- bzw. Inklusionsamt fördern kann.
Konzentration über längere Zeit und Fristdruck in Abschlussphasen sind die typischen Belastungen. Bei psychischen oder chronischen Erkrankungen helfen feste Arbeitszeiten, Pausen, mobiles Arbeiten und eine Verteilung der Abschlussarbeiten im Team. Die Umschulung in kaufmännische Berufe mit Schwerpunkt Rechnungswesen ist ein verbreiteter Weg der beruflichen Rehabilitation, etwa über Berufsförderungswerke.
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