Helmut-Schmidt-Universität
Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Fakultät für Elektrotechnik, Professur für Data Engineering
- Hamburg
- 02.11.2026
- Vollzeit
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
24 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Wissenschaftliche Mitarbeiter forschen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, arbeiten in Projekten mit, übernehmen Lehraufgaben und qualifizieren sich häufig parallel mit einer Promotion.
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Wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Sie bearbeiten Forschungsfragen in einem Fachgebiet, etwa Regelungstechnik, Werkstoffforschung, Strömungssimulation oder Künstliche Intelligenz. Dazu gehören Literaturrecherche, die Planung und Durchführung von Experimenten oder Simulationen, die Auswertung von Daten und die Veröffentlichung der Ergebnisse in Fachzeitschriften und auf Konferenzen. An Hochschulen kommen meist Lehraufgaben hinzu, zum Beispiel Übungen, Seminare, Praktika und die Betreuung von Abschlussarbeiten. Viele Stellen sind als Qualifikationsstellen angelegt, auf denen eine Promotion angestrebt wird. Andere Stellen sind auf Projektmanagement, Drittmittelanträge oder die Koordination von Forschungsverbünden ausgerichtet.
Der Alltag besteht zu einem großen Teil aus Bildschirmarbeit: Programmieren, Simulieren, Auswerten, Schreiben. In experimentellen Fächern kommen Arbeit im Labor, an Prüfständen oder in Versuchshallen hinzu, teils mit Stehen, Heben und dem Umgang mit Maschinen oder Gefahrstoffen. Besprechungen im Team, mit der Professur und mit Projektpartnern aus Industrie oder anderen Instituten sind regelmäßig. Die Arbeitszeit ist in der Regel flexibel, Gleitzeit und mobiles Arbeiten sind verbreitet. Vor Projektberichten, Antragsfristen, Konferenzen und Prüfungszeiträumen entsteht jedoch Zeitdruck, und die Grenze zwischen Qualifikationsarbeit und Dienstaufgaben ist nicht immer klar. Dienstreisen zu Tagungen und Projekttreffen, auch ins Ausland, gehören meist dazu. Die Verträge sind häufig befristet und an Projektlaufzeiten gebunden; Promotionsstellen werden oft in Teilzeit ausgeschrieben.
Nach der Promotion führen Wege in die Postdoc-Phase, zur Leitung einer Nachwuchsgruppe, zur Habilitation oder Juniorprofessur und später möglicherweise zu einer Professur. Unbefristete Stellen in der Wissenschaft sind knapp, etwa als Laborleitung, Akademischer Rat oder im Wissenschaftsmanagement. In technischen und naturwissenschaftlichen Fächern wechseln viele in Forschung und Entwicklung der Industrie, in Ingenieurbüros, Behörden oder Ressortforschungseinrichtungen. Erfahrungen mit Projektleitung, Drittmitteln und Lehre sind auch außerhalb der Hochschule gefragt.
Die überwiegende Bildschirmarbeit lässt sich mit technischen Hilfen gut anpassen, etwa mit Großbildschirmen, Vergrößerungssoftware, Screenreadern, Braillezeilen, Spracherkennung oder ergonomischen Eingabegeräten. Lehrveranstaltungen und Vorträge verlangen Sprechen, Hören und Präsenz vor Gruppen; hier helfen Mikrofonanlagen, Höranlagen, Schriftdolmetschen oder eine Arbeitsassistenz. Laborarbeit kann Feinmotorik, Stehen und Heben erfordern und lässt sich durch höhenverstellbare Arbeitsplätze, Hilfsmittel oder eine Verlagerung hin zu Simulation und Auswertung anpassen. Flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten erleichtern Therapien und Erholungsphasen. Belastend können Befristungen, Zeitdruck vor Fristen und Reisen sein. Öffentliche Hochschulen müssen schwerbehinderte Bewerber nach § 165 SGB IX in der Regel zum Vorstellungsgespräch einladen. Unterstützung leisten das Integrations- bzw. Inklusionsamt, die Agentur für Arbeit, die Rentenversicherung und die Schwerbehindertenvertretung der Hochschule.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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