Aktuelle Stellen: Sachbearbeiter Personal

Was macht man in diesem Beruf?

Sachbearbeiter Personal kümmern sich um alle verwaltenden Vorgänge rund um die Beschäftigten. Sie legen Personalakten an und pflegen sie, bereiten Arbeitsverträge und Vertragsänderungen vor, erfassen Arbeitszeiten, Urlaub und Krankmeldungen und stellen Bescheinigungen und Arbeitszeugnisse aus. In vielen Stellen gehört die Entgeltabrechnung dazu: Löhne und Gehälter berechnen, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abführen und Meldungen an Krankenkassen und Finanzamt abgeben. Hinzu kommen häufig Reisekostenabrechnungen. Im öffentlichen Dienst arbeiten sie nach Tarif- und Beamtenrecht, etwa bei Eingruppierungen, Stufenaufstiegen, Beihilfe oder Versorgungsfragen.

Arbeitsalltag

Der Arbeitstag spielt sich am Schreibtisch ab, meist mit festen Bürozeiten oder Gleitzeit. Gearbeitet wird mit Personal- und Abrechnungssoftware wie SAP HCM, DATEV oder Loga sowie mit Office-Programmen. Ein großer Teil besteht aus Dateneingabe, Prüfen von Unterlagen und Schriftverkehr. Dazu kommen Anfragen von Beschäftigten und Führungskräften per Telefon, E-Mail oder im persönlichen Gespräch, etwa zu Gehaltsabrechnungen, Elternzeit oder Teilzeitwünschen. Gesetzliche Fristen und der monatliche Abrechnungsschluss erzeugen regelmäßig Zeitdruck, besonders zum Monats- und Jahresende. Sorgfalt und Verschwiegenheit sind zentral, da mit sensiblen Daten gearbeitet wird. Homeoffice ist in vielen Unternehmen und Behörden teilweise möglich. Körperlich ist der Beruf wenig belastend, die Belastung liegt in langer Bildschirmarbeit und Konzentration.

Perspektiven

Personalsachbearbeitung wird in nahezu jeder Branche gebraucht, von Industrie und Handel über Kliniken bis zu Kommunen, Landes- und Bundesbehörden. Fachkräfte mit Kenntnissen in der Entgeltabrechnung sind gesucht. Durch Weiterbildung zum Personalfachkaufmann oder zur Fachkraft für Lohn und Gehalt sind Spezialisierungen und Aufstiege zur Teamleitung oder in die Personalreferententätigkeit möglich. Im Beamtenbereich führt der Aufstieg in die nächsthöhere Qualifikationsebene zu mehr Verantwortung. Die zunehmende Digitalisierung verändert die Tätigkeit: Routineeingaben nehmen ab, Beratung und Prüfung gewinnen an Bedeutung.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Die wesentlichen Anforderungen sind dauerhafte Bildschirmarbeit, Lesen umfangreicher Unterlagen, Konzentration über längere Zeit, Telefon- und Kundenkontakt sowie Zeitdruck zu Abrechnungsterminen. Heben, langes Stehen oder Schichtarbeit spielen kaum eine Rolle, ein Führerschein wird selten verlangt. Hilfreich sind höhenverstellbare Tische, ergonomische Stühle, große Monitore, Vergrößerungssoftware, Screenreader und Braillezeile, Headsets mit Verstärkung oder Spracherkennung. Wichtig ist, dass die eingesetzte Personalsoftware mit Hilfsmitteln zusammenarbeitet; das sollte früh geklärt werden. Homeoffice, Gleitzeit und Teilzeit erleichtern die Arbeit bei Erschöpfung oder Therapieterminen. Öffentliche Arbeitgeber, die viele dieser Stellen ausschreiben, laden schwerbehinderte Bewerber in der Regel zum Vorstellungsgespräch ein. Unterstützung leisten das Integrations- bzw. Inklusionsamt, die Agentur für Arbeit, die Rentenversicherung und im Betrieb die Schwerbehindertenvertretung.

Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.