Aktuelle Stellen: Sachbearbeiter Fuhrpark

Was macht man in diesem Beruf?

Sachbearbeiter Fuhrpark sorgen dafür, dass die Fahrzeuge eines Betriebs verfügbar, verkehrssicher und wirtschaftlich eingesetzt sind. Dazu gehören Dienstwagen, Poolfahrzeuge, Transporter oder Mietwagen. Sie planen Wartungen, Hauptuntersuchungen und Reifenwechsel, wickeln Unfallschäden mit Werkstätten und Versicherungen ab, verwalten Leasingverträge, Tankkarten und Fahrzeugpapiere und kontrollieren die Führerscheine der Fahrer. In der Fahrzeugvermietung, etwa in Niederlassungen von Autoherstellern, kommen die Disposition der Mietfahrzeuge sowie die Übergabe und Rücknahme mit Schadenprotokoll hinzu. Kosten wie Kraftstoff, Reparaturen oder Bußgelder werden erfasst, geprüft und den Kostenstellen zugeordnet.

Arbeitsalltag

Der größte Teil der Arbeit findet am Bildschirm statt: in Fuhrparkmanagement-Software, im ERP-System, in Tabellen und im E-Mail-Postfach. Viel läuft über Telefon und persönliche Absprachen mit Werkstätten, Leasinggebern, Versicherungen, Fahrern und Kunden. Je nach Betrieb gehören auch Gänge auf den Hof oder ins Parkhaus dazu, um Fahrzeuge zu prüfen, zu fotografieren, Schlüssel auszugeben oder Fahrzeuge zur Werkstatt zu überführen. Die Arbeitszeit liegt meist im Tagdienst von Montag bis Freitag. In Vermietstationen sind Samstagsdienste und Stoßzeiten am Morgen und Abend üblich, wenn viele Fahrzeuge gleichzeitig abgeholt oder zurückgegeben werden. Zeitdruck entsteht vor allem bei Ausfällen, Unfällen oder kurzfristigen Fahrzeuganfragen.

Perspektiven

Fuhrparks gibt es in fast allen größeren Unternehmen, in Kommunen, Landesbehörden, Polizei und Rettungsdiensten, bei Energieversorgern und in der Logistik. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur, Carsharing-Modelle und digitale Fahrtenbücher verändert die Aufgaben und erhöht den Bedarf an Fachwissen. Mit Erfahrung ist der Aufstieg zum Fuhrparkleiter oder Flottenmanager möglich, etwa nach einer Weiterbildung zum zertifizierten Fuhrparkmanager oder zum Fachwirt. Auch ein Wechsel in den Einkauf, die Disposition oder das Mobilitätsmanagement liegt nahe.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Die Tätigkeit ist überwiegend Büroarbeit und lässt sich daher in vielen Fällen gut an individuelle Bedürfnisse anpassen. Wichtige Anforderungen sind lange Bildschirmarbeit, häufiges Telefonieren und Kundenkontakt sowie der Umgang mit Fristen. Körperlich belastend werden können Wege über Parkplätze bei jedem Wetter, das Ein- und Aussteigen bei Fahrzeugprüfungen und Überführungsfahrten. Oft wird ein Führerschein der Klasse B verlangt. Wo selbst nicht gefahren werden kann, lassen sich Überführungen häufig an Kollegen oder Dienstleister abgeben und der Schwerpunkt auf Verwaltung, Schadenregulierung und Vertragsmanagement legen. Technische Arbeitshilfen wie Großbildschirme, Vergrößerungs- und Vorlesesoftware, Headsets mit Verstärkung oder ergonomische Arbeitsplätze können über das Integrationsamt beziehungsweise Inklusionsamt gefördert werden. Bei Arbeitgebern im öffentlichen Dienst und in Großunternehmen mit festen Bürozeiten und Schwerbehindertenvertretung sind solche Anpassungen meist leichter umzusetzen als in kleinen Vermietstationen mit Schichtbetrieb.

Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.