Aktuelle Stellen: IT-Systemadministrator

Was macht man in diesem Beruf?

IT-Systemadministratoren betreuen die technische Infrastruktur eines Betriebs oder einer Behörde. Dazu gehören Server, virtuelle Maschinen, Netzwerke, Speichersysteme, Arbeitsplatzrechner, Drucker und mobile Geräte. Sie installieren Betriebssysteme und Fachanwendungen, verwalten Benutzerkonten und Zugriffsrechte, spielen Updates ein und überwachen, ob alle Systeme laufen. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die IT-Sicherheit: Firewalls konfigurieren, Sicherheitslücken schließen, Datensicherungen einrichten und prüfen. Je nach Stelle liegt der Schwerpunkt auf der Betreuung bestimmter Anwendungen, etwa CAD-Software in technischen Abteilungen, auf der Infrastruktur im Rechenzentrum oder auf der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben mit Skripten und Konfigurationswerkzeugen.

Arbeitsalltag

Der Großteil der Arbeit findet am Bildschirm statt. Typisch ist ein Wechsel aus geplanten Aufgaben wie Migrationen, Software-Verteilung oder Dokumentation und ungeplanten Störungen, die schnell behoben werden müssen. Anfragen kommen über ein Ticketsystem, per Telefon oder direkt von Kolleginnen und Kollegen. Ein Teil der Arbeit lässt sich per Fernzugriff erledigen, viele Arbeitgeber bieten mobiles Arbeiten an. Vor Ort fallen Tätigkeiten im Serverraum an, das Verlegen von Kabeln, der Austausch von Hardware oder das Aufstellen neuer Arbeitsplätze, wobei auch Geräte getragen werden. Die Kernarbeitszeit liegt meist tagsüber, Wartungsarbeiten werden aber oft abends oder am Wochenende erledigt, damit der Betrieb nicht gestört wird. In größeren Häusern gibt es Rufbereitschaft. Bei Ausfällen entsteht Zeitdruck, weil ganze Abteilungen nicht arbeiten können.

Perspektiven

Fachkräfte in der Systemadministration werden in nahezu allen Branchen gesucht, besonders in der öffentlichen Verwaltung, in Krankenhäusern, Schulen und mittelständischen Unternehmen. Die Technik ändert sich laufend, deshalb gehört Weiterbildung zum Beruf, etwa zu Cloud-Diensten, Virtualisierung, Netzwerktechnik oder Informationssicherheit. Herstellerzertifikate sind verbreitet und verbessern die Chancen. Mit Erfahrung sind Wege in die Teamleitung, in die IT-Architektur, in die Informationssicherheit oder in die Automatisierung und den Plattformbetrieb möglich. Eine Aufstiegsfortbildung oder ein berufsbegleitendes Studium öffnet zusätzliche Stellen, im öffentlichen Dienst auch höhere Entgeltgruppen.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Die Arbeit ist überwiegend Bildschirmarbeit im Sitzen. Das kommt vielen Menschen mit Einschränkungen beim Gehen, Stehen oder Heben entgegen, verlangt aber konzentriertes Lesen von Text, Logs und Konfigurationsdateien über viele Stunden. Hilfreich sind große Monitore, Vergrößerungssoftware, Screenreader und Braillezeilen, wobei manche grafischen Verwaltungsoberflächen schlecht zugänglich sind und Kommandozeile oder Skripte dann oft die bessere Lösung bieten. Telefonsupport und Abstimmungen in Besprechungen können mit Hörhilfen, Headsets mit Verstärkung, Untertiteln in Videokonferenzen oder schriftlichen Ticketwegen gelöst werden. Körperliche Aufgaben wie das Tragen von Servern oder Arbeiten unter Tischen lassen sich im Team verteilen oder mit Transporthilfen erleichtern. Rufbereitschaft und nächtliche Wartungsfenster sind eine Belastung, die sich in größeren Teams oft anders verteilen lässt. Homeoffice und Fernwartung reduzieren Wege. Technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz finanziert in der Regel das Integrations- bzw. Inklusionsamt.

Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.