BG Klinikum Hamburg gGmbH
Ergotherapeut (m/w/d) in der HafenCity
- Hamburg
- 01.11.2026
- Teilzeit
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
15 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten unterstützen Menschen jeden Alters, die durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung in alltäglichen Handlungen eingeschränkt sind. Ziel ist größtmögliche Selbstständigkeit in Alltag, Schule und Beruf.
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Zentrum für Psychiatrie Reichenau
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Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten behandeln Menschen, deren Handlungsfähigkeit durch eine Erkrankung, einen Unfall, eine Entwicklungsverzögerung oder eine Behinderung eingeschränkt ist. Dazu gehören zum Beispiel Menschen nach einem Schlaganfall oder einer Querschnittlähmung, Kinder mit motorischen oder Wahrnehmungsstörungen, Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Demenz sowie Patienten nach Handverletzungen. Die Therapie setzt an konkreten Tätigkeiten an: Anziehen, Kochen, Schreiben, die Rückkehr an den Arbeitsplatz. Ergotherapeuten erheben den Befund, legen mit den Betroffenen Ziele fest, planen die Behandlung und dokumentieren den Verlauf. Sie arbeiten auf ärztliche Verordnung und eng mit Ärzten, Pflege, Physiotherapie, Logopädie und Sozialdienst zusammen.
Der Tag besteht aus Einzel- und Gruppentherapien, die meist 30 bis 60 Minuten dauern. Je nach Fachbereich übt man Bewegungsabläufe und Feinmotorik, trainiert Gedächtnis und Konzentration, setzt handwerkliche Techniken wie Holz- oder Tonarbeiten ein, passt Hilfsmittel wie Rollstühle oder Greifhilfen an oder fertigt Schienen. In der Arbeits- und Berufstherapie werden Belastbarkeit, Arbeitstempo und Ausdauer geprüft und gezielt aufgebaut. Hinzu kommen Dokumentation am Computer, Teambesprechungen und Beratung von Angehörigen. In Praxen gehören Hausbesuche und Behandlungen in Pflegeheimen oder Schulen dazu, oft mit dem eigenen oder einem Dienstwagen. Die Arbeitszeit liegt überwiegend tagsüber an Werktagen; in Kliniken kommen vereinzelt Spätdienste hinzu, Nachtdienste sind selten. Körperlich fordernd sind Transfers, das Anleiten beim Gehen und langes Stehen, psychisch der enge Kontakt mit schwer erkrankten Menschen und der Zeittakt der Termine.
Ergotherapeuten werden in fast allen Regionen gesucht, sowohl in Kliniken als auch in Praxen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Spezialisieren kann man sich durch Fortbildungen etwa in Handtherapie, neurologischen Behandlungskonzepten, sensorischer Integration oder psychiatrischer Ergotherapie. Ein berufsbegleitendes Bachelor- oder Masterstudium öffnet den Weg in Leitung, Lehre an Berufsfachschulen oder Forschung. Mit Erfahrung ist auch eine eigene Praxis möglich; dafür ist eine Zulassung durch die Krankenkassen nötig.
Die Anforderungen unterscheiden sich stark nach Fachbereich. In der Neurologie, Geriatrie und Querschnittversorgung fallen Transfers, Gangbegleitung und Arbeiten in gebeugter Haltung an. In der Psychiatrie, der Arbeitstherapie, der Hirnleistungs- und Handtherapie wird mehr im Sitzen und am Tisch gearbeitet. Feinmotorik ist bei Schienenbau und handwerklichen Techniken gefragt, Kommunikation und Hören bei Gruppen und Beratung. Für Hausbesuche ist meist ein Führerschein nötig. Hilfreich sind höhenverstellbare Therapietische und Liegen, Patientenlifter, Rutschbretter und die Aufteilung von Transfers im Team. Bildschirmarbeit für die Dokumentation lässt sich mit Vergrößerungssoftware, Spracheingabe oder angepassten Eingabegeräten gestalten. Größere Kliniken und Rehazentren bieten oft mehr Spielraum für Arbeitsplatzanpassungen und einen Wechsel des Fachbereichs als kleine Praxen. Eigene Erfahrungen mit Behinderung werden von Patienten häufig als glaubwürdig erlebt, gerade in der Rehabilitation.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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