BG Klinikum Hamburg gGmbH
Physiotherapeut (m/w/d) für Rehabilitation und Prävention in der HafenCity
- Hamburg
- 01.11.2026
- Vollzeit
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
4 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten behandeln Menschen mit Bewegungseinschränkungen, Schmerzen oder nach Verletzungen und Operationen. Sie arbeiten mit Übungen, manuellen Techniken und physikalischen Anwendungen auf ärztliche Verordnung oder in der Prävention.
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Orthopädische Klinik Tegernsee
Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau
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Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten erhalten, verbessern oder stellen die Beweglichkeit, Kraft und Koordination von Patientinnen und Patienten wieder her. Behandelt werden zum Beispiel Rückenschmerzen, Gelenkverschleiß, Sportverletzungen, Folgen von Schlaganfällen, Atemwegserkrankungen oder Zustände nach Operationen. Grundlage ist meist eine ärztliche Verordnung. Zu Beginn steht ein Befund: Gespräch, Untersuchung von Haltung, Gelenken und Muskulatur. Darauf folgt ein Behandlungsplan mit Krankengymnastik, manueller Therapie, Gerätetraining, Massage, Lymphdrainage oder Wärme- und Kälteanwendungen. Ein wachsender Teil der Arbeit liegt in Prävention, Rückenschulen und Gesundheitskursen.
In einer Praxis folgen Einzelbehandlungen meist im Takt von 20 bis 30 Minuten aufeinander, mit wenig Pause dazwischen. Die Termine sind eng geplant, Ausfälle und Verspätungen müssen aufgefangen werden. Viele Praxen bieten Termine am frühen Morgen, am Abend oder am Samstag an. In Kliniken und Reha-Zentren kommen Behandlungen am Krankenbett, auf der Intensivstation oder in Gruppen hinzu, teils auch im Bewegungsbad; dort sind Wochenenddienste möglich. Hausbesuche in Pflegeheimen oder bei Patienten zu Hause erfordern in der Regel einen Führerschein. Die Arbeit ist körperlich: viel Stehen, Bücken, Anleiten von Übungen und Unterstützen beim Aufstehen oder Gehen, dazu Kraft in Händen und Armen für manuelle Techniken. Hinzu kommen Dokumentation am Computer, Abstimmung mit Ärztinnen, Pflege und Ergotherapie sowie die Abrechnung mit den Krankenkassen.
Die Nachfrage ist hoch, in vielen Regionen fehlen Fachkräfte. Mit Zertifikatsfortbildungen, etwa in manueller Therapie, manueller Lymphdrainage oder neurologischen Behandlungskonzepten, lassen sich zusätzliche Leistungen mit den Krankenkassen abrechnen. Spezialisierungen sind in Sportphysiotherapie, Pädiatrie, Neurologie, Geriatrie oder Atemtherapie möglich. Ein Studium eröffnet Wege in Lehre, Forschung und Leitungsfunktionen. Viele machen sich nach einigen Jahren mit einer eigenen Praxis selbstständig oder übernehmen die fachliche Leitung einer Abteilung.
Die wichtigsten Anforderungen sind langes Stehen, häufiges Bücken, das Bewegen und Sichern von Patienten sowie Kraft und Feingefühl in den Händen. Dazu kommen ständiger Kundenkontakt, eng getaktete Termine und bei Hausbesuchen das Autofahren. Vieles lässt sich anpassen: elektrisch höhenverstellbare Therapieliegen, Patientenlifter und Gleitmatten entlasten Rücken und Gelenke, rollbare Therapiehocker ermöglichen Behandlungen im Sitzen. Längere Taktzeiten, Pausen zwischen Terminen oder ein Schwerpunkt auf Behandlungen mit weniger Transferarbeit können vereinbart werden. Der Beruf hat eine lange Tradition bei blinden und sehbehinderten Menschen; es gibt spezialisierte Ausbildungsstätten, und für die Dokumentation helfen Screenreader und Vergrößerungssoftware. Technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz fördert das Integrations- bzw. Inklusionsamt, Leistungen zur Teilhabe für Ausbildung oder Umschulung kommen von der Agentur für Arbeit oder der Rentenversicherung. Größere Kliniken und Reha-Einrichtungen haben meist eine Schwerbehindertenvertretung und erprobte Abläufe im Betrieblichen Eingliederungsmanagement.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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