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Duales Studium Business Administration ab 01.09.2027
- Obernkirchen
- 23.10.2026
- Homeoffice möglich
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Betriebswirtinnen und Betriebswirte planen, steuern und kontrollieren kaufmännische Abläufe in Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen, etwa in Rechnungswesen, Controlling, Personal, Einkauf oder Vertrieb. Im dualen Studium wechseln sich Hochschulsemester und Praxisphasen im Betrieb ab.
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Betriebswirtinnen und Betriebswirte kümmern sich um die wirtschaftliche Seite eines Betriebs. Sie erstellen Budgets und Kostenrechnungen, werten Kennzahlen aus, bereiten Entscheidungen für die Geschäftsleitung vor und betreuen Prozesse in Bereichen wie Finanzen, Controlling, Personalwesen, Einkauf, Logistik oder Marketing. Im dualen Studium der Betriebswirtschaftslehre oder Business Administration lernen Studierende diese Felder an der Hochschule theoretisch kennen und durchlaufen im Ausbildungsbetrieb mehrere Abteilungen. Am Ende steht meist ein Bachelorabschluss, häufig mit einem Schwerpunkt wie Industrie, Handel, Bank, Gesundheitswesen oder öffentliche Verwaltung.
Der Alltag findet überwiegend im Büro und am Bildschirm statt. Typisch sind Arbeit mit Tabellenkalkulation und ERP-Systemen wie SAP, das Schreiben von Berichten und Präsentationen, Abstimmungen per Telefon und Videokonferenz sowie Besprechungen mit Fachabteilungen, Lieferanten oder Kunden. Gearbeitet wird in der Regel tagsüber mit Gleitzeit, oft mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten. Zeitdruck entsteht zu festen Terminen wie Monats- und Jahresabschlüssen, Budgetplanungen oder Projektfristen. Im dualen Studium kommt eine doppelte Belastung hinzu: In den Theoriephasen stehen Vorlesungen, Hausarbeiten und Klausuren an, in den Praxisphasen die reguläre Arbeitszeit im Betrieb. Je nach Hochschule wechseln die Phasen im Abstand von etwa drei Monaten oder es gibt wöchentliche Wechsel. Gelegentliche Dienstreisen, etwa zu anderen Standorten oder Messen, sind in manchen Positionen üblich, aber nicht die Regel.
Betriebswirtschaftliche Fachkräfte werden in fast allen Branchen gebraucht, von der Industrie über Handel und Banken bis zu Krankenhäusern, Verbänden und Behörden. Viele Dual-Studierende werden nach dem Abschluss vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Mit Berufserfahrung sind Spezialisierungen etwa im Controlling, im Personalmanagement oder im Rechnungswesen möglich, später auch Team- oder Abteilungsleitungen. Ein berufsbegleitender Master, Zertifikate wie Bilanzbuchhaltung oder Weiterbildungen zum Controller öffnen weitere Stellen. Im öffentlichen Dienst führt der Bachelor in den gehobenen Dienst beziehungsweise in entsprechende Entgeltgruppen.
Die körperlichen Anforderungen sind gering: Schweres Heben, langes Stehen oder Schichtarbeit kommen kaum vor. Wichtig sind dagegen längere Bildschirmarbeit, sicherer Umgang mit Zahlen und Texten, Kommunikation in Besprechungen und am Telefon sowie Belastbarkeit bei Terminspitzen. Ein Führerschein wird nur in einzelnen Stellen mit Außenterminen verlangt. Viele Barrieren lassen sich mit technischen Mitteln abbauen, etwa mit Vergrößerungssoftware, Screenreadern und Braillezeile, Spracheingabe, ergonomischen Tastaturen, höhenverstellbaren Tischen oder Höranlagen für Besprechungen. Das Integrations- beziehungsweise Inklusionsamt kann solche Arbeitshilfen fördern und eine Arbeitsassistenz finanzieren, die Agentur für Arbeit unterstützt mit Leistungen zur Teilhabe und gegebenenfalls einem Eingliederungszuschuss. Für das duale Studium ist zusätzlich ein Nachteilsausgleich an der Hochschule möglich, etwa mehr Zeit bei Klausuren. Gleitzeit und mobiles Arbeiten erleichtern Therapietermine und Erholungsphasen. Öffentliche Arbeitgeber müssen schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen, sofern die fachliche Eignung nicht offensichtlich fehlt.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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