Deutsche InfraSoft GmbH
Vermessungstechniker / MA techn. AD (m/w/d)
- Ulm-Lehr
- 27.10.2026
- Vollzeit
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
3 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Vermessungstechniker erfassen Grundstücke, Gebäude und Gelände mit Messgeräten im Außendienst und werten die Daten im Innendienst zu Karten, Plänen und Katasterunterlagen aus. Sie arbeiten vor allem bei Vermessungsbehörden, Ingenieurbüros und Bauunternehmen.
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Vermessungstechniker ermitteln die Lage, Form und Höhe von Grundstücken, Gebäuden, Straßen und Geländeflächen. Sie arbeiten mit Tachymetern, GNSS-Empfängern, Nivelliergeräten und zunehmend mit Laserscannern und Drohnen. Die Messdaten verarbeiten sie am Computer zu Lageplänen, Höhenplänen, digitalen Geländemodellen und Einträgen im Liegenschaftskataster. Ein großer Teil der Arbeit betrifft Grenzvermessungen, Gebäudeeinmessungen und die Absteckung von Bauwerken, bei denen geplante Punkte vor Ort markiert werden. In Behörden führen sie außerdem das amtliche Kataster fort und bereiten Unterlagen für Grundbuch und Bauaufsicht vor.
Der Beruf teilt sich in Außendienst und Innendienst, deren Anteil je nach Stelle stark schwankt. Im Außendienst ist ein Messtrupp aus meist zwei Personen bei jedem Wetter unterwegs, auf Baustellen, Feldern, an Straßen oder in Gebäuden. Dazu gehören längeres Gehen und Stehen im unebenen Gelände, das Tragen von Stativ, Messstab und Gerätekoffer sowie das Setzen von Grenzsteinen und Vermessungsmarken. Ein Dienstwagen wird häufig selbst gefahren. Im Innendienst wird überwiegend am Bildschirm gearbeitet: Messdaten berechnen, in CAD- und GIS-Programmen Pläne zeichnen, Katasterdaten pflegen, Akten und Grenzniederschriften vorbereiten. Die Arbeitszeiten liegen in der Regel tagsüber, Schichtdienst ist selten. Auf Baustellen kann es frühen Beginn und Termindruck geben, bei Vermessungen an Bahnstrecken oder Autobahnen auch Nacht- oder Wochenendeinsätze. Kontakt zu Eigentümern, Bauleitern und Behörden gehört dazu, etwa bei Grenzterminen vor Ort.
Vermessungstechniker werden von Vermessungsämtern, öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren und Ingenieurbüros gesucht, da viele Fachkräfte in den Ruhestand gehen. Die Digitalisierung verändert den Beruf: Laserscanning, Drohnenbefliegung und Geoinformationssysteme gewinnen an Bedeutung. Weiterbildungen zum staatlich geprüften Techniker für Vermessung oder ein Studium der Geodäsie oder Geoinformatik eröffnen den Weg zu Leitungs- und Planungsaufgaben. Im öffentlichen Dienst ist der Aufstieg in den gehobenen vermessungstechnischen Dienst möglich. Spezialisierungen etwa auf Bauvermessung, Ingenieurvermessung oder Geodatenmanagement sind verbreitet.
Die Anforderungen unterscheiden sich deutlich zwischen Außen- und Innendienst. Der Außendienst verlangt Gehen im Gelände, Tragen von Geräten, Arbeiten bei Wind und Kälte und meist einen Führerschein. Der Innendienst ist Bildschirmarbeit mit hohen Anforderungen an Sehen und Konzentration, aber geringer körperlicher Belastung. Viele Behörden und größere Büros haben reine Innendienststellen, wie sie auch in Stellenanzeigen ausgeschrieben werden. Hilfreich sind höhenverstellbare Schreibtische, große Monitore, Vergrößerungssoftware, ergonomische Eingabegeräte sowie im Außendienst leichtere GNSS-Geräte, die Messungen ohne zweite Person erlauben. Technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz fördert das Integrations- bzw. Inklusionsamt, bei Ausbildung oder Umschulung kommen Agentur für Arbeit oder Rentenversicherung als Reha-Träger in Frage. Bei öffentlichen Arbeitgebern besteht ein Anspruch auf Einladung zum Vorstellungsgespräch nach § 165 SGB IX, sofern die fachliche Eignung nicht offensichtlich fehlt.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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