JUNGHANS microtec GmbH
SAP Solution Architect (m/w/d)
- Dunningen-Seedorf bei Villingen-Schwenningen
- 29.10.2026
- Vollzeit
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Beruf
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Solution Architects entwerfen die technische Gesamtlösung für IT-Vorhaben, etwa für SAP-Einführungen oder Automatisierungsprojekte. Sie übersetzen fachliche Anforderungen in eine tragfähige Architektur und begleiten deren Umsetzung.
JUNGHANS microtec GmbH
DB Zeitarbeit GmbH
Solution Architects entwerfen, wie ein konkretes IT-Vorhaben technisch umgesetzt wird. Ausgangspunkt sind die Anforderungen einer Fachabteilung oder eines Kunden, zum Beispiel die Einführung eines SAP-Moduls, die Automatisierung von Geschäftsprozessen oder die Anbindung mehrerer Systeme über Schnittstellen. Sie wählen Technologien und Plattformen aus, legen fest, wie Komponenten zusammenspielen, und berücksichtigen dabei Sicherheit, Datenschutz, Betriebskosten und die vorhandene Systemlandschaft. Das Ergebnis halten sie in Architekturdokumenten, Diagrammen und Entscheidungsvorlagen fest. Während der Umsetzung beraten sie Entwicklungsteams, prüfen Lösungsentwürfe und klären technische Fragen mit Herstellern und Dienstleistern. Im Unterschied zu Enterprise Architects arbeiten sie meist auf Ebene einzelner Projekte oder Produkte.
Der Alltag besteht überwiegend aus Bildschirmarbeit, Besprechungen und Abstimmungen. Ein großer Teil der Zeit entfällt auf Workshops mit Fachbereichen, Termine mit Projektleitung und Entwicklern sowie auf das Schreiben und Überarbeiten von Konzepten. Häufig sind mehrere Projekte parallel zu betreuen, was Termindruck und häufige Kontextwechsel mit sich bringt. Gearbeitet wird in Büros, zunehmend auch mobil oder im Homeoffice, Besprechungen finden oft per Videokonferenz statt. Bei Beratungsunternehmen und Systemhäusern kommen Reisen zu Kunden hinzu, teils mehrere Tage pro Woche. Die Arbeitszeiten liegen in der Regel tagsüber, vor Go-live-Terminen oder bei Störungen können jedoch Abend- oder Wochenendeinsätze anfallen. Schicht- oder Nachtdienst ist unüblich.
Die Nachfrage ist hoch, weil Unternehmen und Verwaltungen ihre Systeme modernisieren, in die Cloud verlagern, Prozesse automatisieren und auf neue SAP-Versionen umstellen. Spezialisierungen auf bestimmte Plattformen, auf Integration, Cloud oder IT-Sicherheit sind gefragt. Mögliche nächste Schritte sind Positionen als Enterprise Architect, Lead Architect, Leitung eines Architekturteams oder IT-Leitung. Auch der Wechsel in die Selbstständigkeit als Berater ist verbreitet. Da sich Technologien schnell ändern, gehört regelmäßige Weiterbildung und Zertifizierung zum Beruf.
Körperlich verlangt der Beruf wenig: kein Heben, kaum Stehen oder Gehen. Die zentralen Anforderungen sind langes Arbeiten am Bildschirm, viel Kommunikation in Besprechungen und Videokonferenzen, Konzentration über längere Zeit sowie der Umgang mit Zeitdruck. Je nach Arbeitgeber kommen Reisetätigkeit und gelegentlich ein Führerschein hinzu. Viele dieser Anforderungen lassen sich gut anpassen. Bildschirmlesegeräte, Vergrößerungssoftware, Sprachausgabe, Spracherkennung, ergonomische Eingabegeräte und höhenverstellbare Arbeitsplätze sind etablierte Hilfen; das Integrations- bzw. Inklusionsamt kann technische Arbeitshilfen und eine Arbeitsassistenz fördern. Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung helfen Live-Untertitel in Videokonferenzen, schriftliche Protokolle und Gebärdensprachdolmetschung bei wichtigen Terminen. Homeoffice und flexible Arbeitszeiten verringern Wegezeiten und erleichtern Pausen. Wichtig ist, bei der Diagrammsoftware und den Projektwerkzeugen auf Barrierefreiheit zu achten, da Architekturarbeit stark visuell geprägt ist. Stellen mit wenig Reisetätigkeit finden sich vor allem in internen IT-Abteilungen und im öffentlichen Dienst, wo schwerbehinderte Bewerber nach § 165 SGB IX zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden müssen, sofern die fachliche Eignung nicht offensichtlich fehlt.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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