Universität der Bundeswehr München
IT-Spezialistin bzw. IT-Spezialist SAP (m/w/d) am Rechenzentrum
- Neubiberg
- 28.10.2026
- Homeoffice möglich
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
4 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
SAP-Berater führen SAP-Software in Unternehmen und Behörden ein, passen sie an die Arbeitsabläufe an und betreuen sie im laufenden Betrieb. Sie arbeiten an der Schnittstelle zwischen Fachabteilung und IT, meist spezialisiert auf ein Modul wie Logistik, Personalwirtschaft, Finanzen oder Analytics.
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SAP-Berater sorgen dafür, dass SAP-Systeme zu den Abläufen einer Organisation passen. Sie nehmen Anforderungen der Fachabteilungen auf, etwa aus Lagerverwaltung, Zeitwirtschaft, Rechnungswesen oder Berichtswesen, und übersetzen sie in Einstellungen der Software. Die meisten sind auf ein Modul oder Themengebiet spezialisiert, zum Beispiel SAP EWM für die Lagerlogistik, SAP HCM für Personal und Zeiterfassung, SAP FI/CO für Finanzen oder SAP Analytics Cloud für Auswertungen. Je nach Stelle liegt der Schwerpunkt auf Customizing und Prozessberatung, auf Entwicklung in ABAP oder auf dem technischen Betrieb der Systeme, etwa in einem Rechenzentrum. Viele Organisationen stellen derzeit auf SAP S/4HANA um, was zusätzliche Projektarbeit mit sich bringt.
Der Alltag besteht überwiegend aus Bildschirmarbeit, Besprechungen und Abstimmung per Telefon oder Videokonferenz. Typisch sind Workshops mit Fachabteilungen, das Schreiben von Konzepten, das Einrichten und Testen von Systemeinstellungen sowie die Bearbeitung von Störungsmeldungen aus dem Ticketsystem. Anwenderinnen und Anwender werden geschult und bei Fragen unterstützt. In Unternehmensberatungen und Systemhäusern wird häufig beim Kunden vor Ort gearbeitet, was Reisetätigkeit von mehreren Tagen pro Woche bedeuten kann. Inhouse-Stellen in Unternehmen, Rechenzentren oder Behörden kommen mit deutlich weniger Reisen aus. Homeoffice ist in diesem Beruf weit verbreitet. Vor Go-Live-Terminen, Jahresabschlüssen oder Systemumstellungen entsteht Zeitdruck, gelegentlich auch Arbeit am Abend oder Wochenende. Im Systembetrieb können Rufbereitschaften dazugehören.
SAP-Kenntnisse sind gefragt, weil viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ihre Kernprozesse mit SAP abbilden und die Umstellung auf S/4HANA Fachkräfte bindet. Erfahrene Beraterinnen und Berater können sich zu Lösungsarchitekten, Projektleitern oder Teamleitungen entwickeln oder als selbstständige Berater arbeiten. Wer mehrere Module kennt und zusätzlich Prozesswissen aus einer Branche mitbringt, hat besonders gute Chancen. Da sich die Software laufend ändert, gehören regelmäßige Weiterbildungen und Zertifizierungen zum Beruf.
Der Beruf ist körperlich wenig belastend: Schweres Heben, langes Stehen oder Gehen kommen kaum vor. Die zentrale Anforderung ist lange, konzentrierte Bildschirmarbeit mit komplexen Masken und Tabellen, dazu viel Kommunikation in Besprechungen und Videokonferenzen. Belastend können Reisetätigkeit, Termindruck in Projekten und Rufbereitschaft sein. Hier hilft die Wahl des Arbeitgebers: Inhouse-Stellen und der öffentliche Dienst bieten meist planbarere Arbeitszeiten und weniger Reisen als Beratungshäuser. Für Menschen mit Seheinschränkung kommen Großbildschirme, Vergrößerungssoftware und Screenreader in Frage; SAP bietet Bedienoberflächen mit Unterstützung für Bedienungshilfen, die Kompatibilität sollte aber im Einzelfall geprüft werden. Bei Höreinschränkungen helfen Headsets mit Verstärkung, Live-Untertitel in Videokonferenzen oder Schriftdolmetschen. Ergonomische Arbeitsplätze, Spracheingabe und flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice können körperliche Belastungen ausgleichen. Technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz fördert das Integrations- bzw. Inklusionsamt, Einstellungen kann die Agentur für Arbeit mit einem Eingliederungszuschuss unterstützen.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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