Hochschule Reutlingen
Projektkoordination System-Reakkreditierung (m/w/x)
- Reutlingen
- 02.11.2026
- Homeoffice möglich
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Projektkoordinatoren planen, steuern und dokumentieren Projekte, halten Termine und Budgets im Blick und sorgen dafür, dass alle Beteiligten abgestimmt zusammenarbeiten. Häufig arbeiten sie an Hochschulen, in Verwaltungen, Verbänden und Unternehmen, etwa bei Akkreditierungen, Förderprojekten oder internationalen Kooperationen.
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Universität Mannheim
Projektkoordinatoren halten Projekte organisatorisch zusammen. Sie erstellen Zeit- und Arbeitspläne, verfolgen Meilensteine, verwalten Projektbudgets und bereiten Berichte für Auftraggeber, Fördermittelgeber oder Leitungsgremien vor. Anders als die Projektleitung tragen sie meist nicht die Gesamtverantwortung, sondern sorgen dafür, dass Informationen fließen, Fristen eingehalten und Entscheidungen vorbereitet werden. An Hochschulen betreuen sie zum Beispiel die System-Reakkreditierung, also die Begutachtung des gesamten Qualitätssicherungssystems, oder koordinieren den Beitrag der eigenen Einrichtung in europäischen Hochschulallianzen. In Unternehmen und Verbänden geht es oft um IT-, Bau-, Forschungs- oder Förderprojekte.
Der Alltag findet überwiegend am Schreibtisch und in Besprechungen statt. Ein großer Teil der Arbeit besteht aus E-Mails, Videokonferenzen, Protokollen und der Pflege von Projektplänen in Tabellen oder Projektmanagement-Software. Projektkoordinatoren laden zu Sitzungen ein, moderieren Arbeitsgruppen, sammeln Zuarbeiten aus verschiedenen Abteilungen und verdichten sie zu Berichten, Anträgen oder Selbstdokumentationen. In internationalen Projekten wird viel auf Englisch kommuniziert, gelegentlich stehen Dienstreisen zu Partnerinstitutionen oder Konsortialtreffen an. Die Arbeitszeiten sind meist regulär und oft mit Gleitzeit und mobilem Arbeiten kombinierbar. Vor Abgabefristen, Begehungen durch Gutachter oder Berichtsterminen von Fördermittelgebern entsteht jedoch deutlicher Zeitdruck. Viele Stellen, besonders in drittmittelfinanzierten Projekten, sind befristet.
Projektarbeit hat in Hochschulen, Verwaltung und Wirtschaft stetig zugenommen, entsprechend werden Fachkräfte mit Koordinationserfahrung regelmäßig gesucht. Mit wachsender Erfahrung ist der Wechsel in die Projektleitung, ins Programm- oder Qualitätsmanagement, in Stabsstellen oder in die Leitung von Geschäftsstellen möglich. Zertifikate im Projektmanagement, etwa nach IPMA, PRINCE2 oder PMI, können die Chancen verbessern, sind aber nicht überall verlangt. Im Hochschulbereich zählen Kenntnisse in Fördermittelrecht, EU-Programmen wie Erasmus+ oder in Akkreditierungsverfahren. Die häufige Befristung ist ein Nachteil, eine Entfristung erfolgt oft erst nach mehreren Projektzyklen.
Die Tätigkeit ist körperlich wenig belastend: Schweres Heben, langes Stehen oder Schichtarbeit kommen kaum vor. Zentrale Anforderungen sind lange Bildschirmarbeit, viel Kommunikation in Besprechungen und am Telefon, das Lesen umfangreicher Dokumente sowie der Umgang mit Fristen und wechselnden Prioritäten. Hilfreich sind je nach Bedarf Screenreader und Vergrößerungssoftware, große Monitore, höhenverstellbare Tische, Spracherkennung, Headsets mit guter Sprachqualität oder Untertitel und Live-Transkription in Videokonferenzen. Weil viel digital abläuft, lassen sich Homeoffice, Gleitzeit und schriftliche Abstimmung gut einsetzen, um Wege, Lärm oder Belastungsspitzen zu verringern. Dienstreisen sind meist planbar und können oft durch Online-Formate ersetzt werden. Viele Arbeitgeber, insbesondere Hochschulen und Behörden, haben eine Schwerbehindertenvertretung und Inklusionsvereinbarungen; öffentliche Arbeitgeber müssen schwerbehinderte Bewerber nach § 165 SGB IX zum Vorstellungsgespräch einladen, sofern die fachliche Eignung nicht offensichtlich fehlt.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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