DB Zeitarbeit GmbH
Lackierer:in in der Instandhaltung
- Kassel
- 28.10.2026
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Beruf
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Lackierer beschichten Fahrzeuge, Bauteile und Anlagen mit Lacken und Schutzanstrichen, damit Oberflächen vor Korrosion geschützt sind und gut aussehen. Sie arbeiten in der Fertigung, in Werkstätten und in der Instandhaltung, etwa an Schienenfahrzeugen oder Signalanlagen.
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Lackierer bereiten Oberflächen vor und tragen Grundierungen, Füller, Lacke und Korrosionsschutz auf. Bearbeitet werden Metall, Kunststoff und Holz, zum Beispiel Wagenkästen von Zügen, Drehgestelle, Signalmasten, Schaltschränke, Maschinenteile oder Nutzfahrzeuge. Zur Vorbereitung gehören Entfetten, Schleifen, Strahlen, Spachteln und Abkleben. Danach wird gespritzt, gerollt oder gestrichen, je nach Material und Vorgabe. In der Instandhaltung kommen das Entfernen alter Beschichtungen, das Ausbessern von Schäden und das Anbringen von Beschriftungen und Folien hinzu. Lackierer mischen Farbtöne nach Vorgabe, prüfen Schichtdicke und Haftung und dokumentieren die Arbeitsschritte.
Gearbeitet wird überwiegend in Lackierkabinen, Werkhallen und Trockenräumen, in der Instandhaltung auch im Freien an Gleisanlagen oder Masten. Ein großer Teil der Arbeit findet im Stehen statt, oft mit erhobenen Armen, gebückt oder auf Arbeitsbühnen und Gerüsten. Schutzanzug, Handschuhe und Atemschutz gehören beim Spritzen und Strahlen zur Ausstattung, weil Lösemitteldämpfe, Stäube und Lärm auftreten. Bauteile müssen bewegt und Materialgebinde getragen werden, schwere Lasten werden meist mit Kran oder Hubwagen bewegt. In Industriebetrieben und bei Bahnunternehmen ist Schichtarbeit verbreitet, in der Instandhaltung auch Einsätze an Wochenenden oder nachts, wenn Strecken gesperrt sind. Termindruck entsteht, wenn Fahrzeuge schnell wieder in Betrieb gehen sollen. Genaues Arbeiten zählt, denn Fehler in der Vorbereitung zeigen sich später als Blasen, Läufer oder Rost.
Fachkräfte für Beschichtung werden in Fahrzeugbau, Bahnindustrie, Metallverarbeitung und Handwerk gesucht. Mit Berufserfahrung ist eine Spezialisierung möglich, etwa auf Korrosionsschutz, Pulverbeschichtung oder Fahrzeuglackierung. Die Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk oder der Abschluss als Industriemeister oder staatlich geprüfter Techniker eröffnen Wege in die Leitung einer Lackiererei, in die Arbeitsvorbereitung oder die Qualitätssicherung. Weiterbildungen etwa zum Korrosionsschutzbeauftragten oder zur Fachkraft für Qualitätsprüfung erweitern die Einsatzmöglichkeiten.
Der Beruf verlangt längeres Stehen, Überkopfarbeit, sicheres Arbeiten auf Bühnen, ruhige Hände beim Spritzen und gutes Sehen, besonders beim Beurteilen von Farbtönen und Oberflächenfehlern. Atemschutz muss über längere Zeit getragen werden, was eine arbeitsmedizinische Vorsorge voraussetzt. Viele dieser Belastungen lassen sich technisch verringern: Hebebühnen und drehbare Werkstückhalter bringen Bauteile in eine günstige Arbeitshöhe, Manipulatoren und Krananlagen ersetzen das Heben, leichte Spritzpistolen und gebläseunterstützter Atemschutz entlasten Arme und Atmung. Farbmessgeräte und gute Beleuchtung unterstützen beim Abgleich von Farbtönen. In lauten Hallen helfen optische Warnsignale. Das Integrationsamt bzw. Inklusionsamt fördert solche technischen Arbeitshilfen und berät Betriebe. Größere Arbeitgeber wie Bahnunternehmen oder Industriebetriebe haben oft eine Schwerbehindertenvertretung und mehr Spielraum, Aufgaben zu verteilen, etwa in Farbmischung, Qualitätsprüfung oder Arbeitsvorbereitung.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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