Daimler Truck AG
Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Fachrichtung Karosserieinstandhaltung (w/m/d), Daimler Buses GmbH, Service Center in Hamburg, Ausbildungsbeginn 01.08.2027
- Hamburg
- 03.11.2026
- Vollzeit
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Beruf
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Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker setzen beschädigte Karosserien von Pkw, Transportern und Bussen instand oder bauen Fahrzeugaufbauen, Anhänger und Sonderfahrzeuge. Sie richten, schweißen, tauschen Teile aus und prüfen die Fahrzeuge vor der Übergabe.
Daimler Truck AG
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Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker arbeiten an der Außenhaut und am tragenden Gerüst von Fahrzeugen. In der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik beseitigen sie vor allem Unfallschäden: Sie vermessen die Karosserie, richten verzogene Rahmen und Träger, ersetzen Bleche und Anbauteile, schweißen, kleben und nieten. In der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik fertigen sie Aufbauten für Lkw, Anhänger, Kofferaufbauten oder Sonderfahrzeuge. Eine dritte Fachrichtung befasst sich mit Caravans und Reisemobilen. Zum Beruf gehören auch Fahrzeugelektrik, Fahrerassistenzsysteme, deren Sensoren nach einer Reparatur neu eingestellt werden müssen, sowie der Umgang mit Werkstoffen wie Aluminium, hochfesten Stählen und Kunststoffen.
Gearbeitet wird überwiegend in der Werkstatthalle, an Hebebühnen, Richtbänken und Schweißplätzen. Am Anfang eines Auftrags steht die Schadensaufnahme, oft mit Kalkulationssoftware und Herstellerdaten am Bildschirm. Danach folgen Demontage, Richt- und Schweißarbeiten, Einpassen neuer Teile, Korrosionsschutz und die Vorbereitung für die Lackiererei. Viele Arbeiten finden im Stehen, gebückt, kniend oder über Kopf statt. Teile wie Türen, Stoßfänger oder Aufbausegmente sind schwer und unhandlich. Lärm, Schleifstaub, Schweißrauch und Lösemittel gehören zum Alltag, Schutzausrüstung ist Pflicht. Die Arbeitszeit ist meist ein regulärer Tagdienst, in Busbetrieben und Nutzfahrzeugwerkstätten kommen teils Früh- und Spätschichten oder Bereitschaft hinzu. Termindruck entsteht durch Versicherungs- und Kundenfristen.
Die Nachfrage nach Fachkräften ist in Karosseriewerkstätten, Autohäusern und bei Nutzfahrzeugherstellern beständig, weil Unfallreparaturen und Fahrzeugumbauten nicht verlagert werden können. Neue Werkstoffe, Elektrofahrzeuge mit Hochvoltsystemen und Assistenzsysteme verändern die Arbeit und machen Weiterbildungen nötig, etwa zur Hochvolt-Fachkraft oder für die Kalibrierung von Sensoren. Aufstiegswege führen zur Meisterprüfung im Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk, zum staatlich geprüften Techniker für Fahrzeugtechnik oder in die Schadensbegutachtung. Mit Meistertitel ist auch die Selbstständigkeit möglich.
Der Beruf verlangt Kraft, Beweglichkeit und längeres Arbeiten in ungünstigen Körperhaltungen. Gutes Sehen und sichere Feinmotorik sind beim Schweißen, Einpassen und Spachteln wichtig, Hören hilft bei der Verständigung in lauter Umgebung und bei der Fehlersuche. Viele Belastungen lassen sich technisch verringern: höhenverstellbare Hebebühnen und Montagewagen, Hebehilfen und Manipulatoren für schwere Teile, Rollsitze für Arbeiten in Bodennähe, Absauganlagen und belüftete Schweißhelme, Gehörschutz mit Kommunikationsfunktion sowie optische Signalgeber. Solche technischen Arbeitshilfen fördert das Integrations- bzw. Inklusionsamt. Bei einer Neueinstellung kann die Agentur für Arbeit einen Eingliederungszuschuss zahlen. Wer den Beruf nach einer Erkrankung nicht mehr voll ausüben kann, findet Ausweichmöglichkeiten in Kundendienstannahme, Schadenskalkulation, Qualitätsprüfung oder Ausbildung. Größere Betriebe mit Schwerbehindertenvertretung und Betrieblichem Eingliederungsmanagement bieten dafür meist mehr Spielraum.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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