Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau
Ausbildung zur Kauffrau oder Kaufmann (m/w/d) im Gesundheitswesen
- Bad Füssing
- 26.10.2026
- Vollzeit
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
2 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Kaufleute im Gesundheitswesen erledigen die kaufmännischen und organisatorischen Aufgaben in Krankenhäusern, Krankenkassen, Pflegeeinrichtungen und anderen Betrieben des Gesundheitswesens. Sie rechnen Leistungen ab, planen Abläufe, beraten Versicherte und Patienten und arbeiten im Controlling und im Personalwesen mit.
Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau
BKK24 KdöR
Kaufleute im Gesundheitswesen sorgen dafür, dass medizinische und pflegerische Leistungen organisiert, dokumentiert und korrekt abgerechnet werden. In Krankenhäusern und Reha-Kliniken erstellen sie Rechnungen an Krankenkassen und andere Kostenträger, prüfen Kostenzusagen und bearbeiten Rückfragen des Medizinischen Dienstes. Bei Krankenkassen und Pflegekassen prüfen sie Leistungsanträge, beraten Versicherte zu Ansprüchen und Beiträgen und bearbeiten Abrechnungen von Kliniken, Praxen und Pflegediensten. Hinzu kommen Aufgaben im Rechnungswesen, im Einkauf von Medizinprodukten und Material, in der Personalverwaltung und im Qualitätsmanagement. Grundlage der Arbeit sind die Regeln der Sozialgesetzbücher, Abrechnungssysteme wie Fallpauschalen und Pflegesätze sowie der Datenschutz für Gesundheitsdaten.
Der Großteil der Arbeit findet am Bildschirm statt, in Krankenhausinformationssystemen, Abrechnungsprogrammen und Tabellenkalkulation. Viel Zeit geht in das Prüfen von Unterlagen, das Erfassen von Daten und das Klären offener Fälle per Telefon oder E-Mail mit Kostenträgern, Stationen und Ärzten. In der Patientenaufnahme oder im Kundenservice einer Krankenkasse gehört direkter Kontakt mit Menschen dazu, die krank, besorgt oder verärgert sein können. Gearbeitet wird meist zu Bürozeiten von Montag bis Freitag; in der Patientenaufnahme großer Kliniken sind Früh- und Spätdienste und gelegentlich Wochenenddienste möglich. Zeitdruck entsteht vor Abrechnungsfristen, beim Monats- und Jahresabschluss und wenn Kostenträger Rechnungen beanstanden. Gesetzesänderungen und neue Abrechnungsregeln verlangen laufende Einarbeitung.
Der Bedarf an kaufmännischen Fachkräften im Gesundheitswesen ist stabil, weil Abrechnung, Dokumentation und Kostendruck zunehmen. Nach einigen Jahren ist eine Spezialisierung etwa auf Medizincontrolling, Erlösmanagement, Qualitätsmanagement oder Pflegeabrechnung möglich. Weiterbildungen zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen oder zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen öffnen den Weg zu Team- und Abteilungsleitungen. Mit Hochschulreife oder beruflicher Qualifikation kommt ein Studium im Gesundheitsmanagement oder in der Gesundheitsökonomie in Frage. Krankenkassen bieten eigene Fortbildungen zum Sozialversicherungsfachangestellten oder Krankenkassenbetriebswirt an.
Der Beruf ist überwiegend eine sitzende Bürotätigkeit ohne schweres Heben und mit wenig Wegen. Die wichtigsten Anforderungen sind lange Bildschirmarbeit, konzentriertes Lesen von Zahlen und Texten, Telefonieren und je nach Stelle Kundenkontakt. Für Menschen mit Sehbehinderung helfen Vergrößerungssoftware, Screenreader und Braillezeile, wobei vorab geklärt werden sollte, ob die eingesetzten Abrechnungsprogramme damit bedienbar sind. Bei Hörbehinderung sind Headsets mit Verstärkung, Telefondienste mit Schriftübertragung oder Stellen mit überwiegend schriftlicher Sachbearbeitung eine Lösung. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch, ein ergonomischer Stuhl und angepasste Eingabegeräte entlasten Rücken, Gelenke und Hände. Viele Arbeitgeber sind öffentlich oder gemeinnützig, haben eine Schwerbehindertenvertretung und bieten Gleitzeit, Teilzeit und mobiles Arbeiten in der Sachbearbeitung. Technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz fördert das Integrations- bzw. Inklusionsamt; für den Berufseinstieg oder eine Umschulung sind Agentur für Arbeit oder Rentenversicherung zuständig.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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