Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau
Oberärztin oder Oberarzt (m/w/d) als Stellvertretende Leitung der Orthopädischen Ambulanz (keine Bereitschafts-/Nachtdienste)
- Passau
- 24.10.2026
- Teilzeit
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
2 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Fachärztinnen und Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie untersuchen, behandeln und operieren Verletzungen, Fehlstellungen und Erkrankungen des Bewegungsapparats. Sie arbeiten in Kliniken, Ambulanzen, Praxen und Reha-Einrichtungen.
Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau
Schön Klinik Gruppe
Fachärztinnen und Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie kümmern sich um Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und die Wirbelsäule. Sie versorgen Unfallverletzte, etwa mit Knochenbrüchen oder Bandverletzungen, und behandeln chronische Erkrankungen wie Arthrose, Bandscheibenschäden oder angeborene Fehlstellungen. Zum Beruf gehören die körperliche Untersuchung, die Auswertung von Röntgen-, CT- und MRT-Bildern, konservative Therapien wie Injektionen, Gipse und Orthesen sowie operative Eingriffe vom Gelenkersatz bis zur Versorgung komplexer Frakturen. Hinzu kommen Aufklärungsgespräche, die Verordnung von Physiotherapie und Hilfsmitteln, Gutachten und eine umfangreiche Dokumentation.
Im Krankenhaus wechseln sich Visiten, Sprechstunden, Notaufnahme und Operationen ab. Im OP wird oft über mehrere Stunden im Stehen gearbeitet, teils mit Bleischürze unter Röntgenkontrolle, und manche Eingriffe verlangen Kraft, etwa beim Reponieren von Brüchen. In der Unfallchirurgie gehören Nacht-, Wochenend- und Bereitschaftsdienste in Kliniken mit Notfallversorgung in der Regel dazu, ebenso Zeitdruck bei Schwerverletzten. Es gibt aber auch Stellen ohne Dienste, etwa in orthopädischen Ambulanzen, Medizinischen Versorgungszentren, Praxen oder Reha-Kliniken. Dort stehen Sprechstunden, Diagnostik, Injektionen und Therapieplanung im Vordergrund, die Arbeitszeiten sind planbarer. In Praxen und Ambulanzen ist der Kundenkontakt hoch, viele Patientinnen und Patienten werden in kurzer Taktung gesehen. Ein großer Teil des Tages entfällt auf Bildschirmarbeit für Befunde, Arztbriefe und Abrechnung.
Der Bedarf an orthopädischer Versorgung steigt mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung. Nach der Facharztprüfung führt der Weg im Krankenhaus häufig zur Oberarztposition, später zur leitenden Oberärztin oder zum Chefarzt. Zusatzweiterbildungen wie Spezielle Unfallchirurgie, Spezielle orthopädische Chirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie, Kinderorthopädie oder Physikalische Therapie eröffnen Schwerpunkte. Alternativen sind die Niederlassung in eigener Praxis, die Anstellung in einem Medizinischen Versorgungszentrum, die Tätigkeit als Durchgangsarzt für die Berufsgenossenschaften, die Gutachtertätigkeit, die Arbeit im Medizinischen Dienst, bei der Rentenversicherung oder in der Rehabilitationsmedizin.
Die Anforderungen unterscheiden sich stark je nach Einsatzbereich. Operative Tätigkeit verlangt langes Stehen, Feinmotorik, gutes räumliches Sehen und körperliche Belastbarkeit, die Notfallversorgung zusätzlich Schicht- und Nachtarbeit unter Zeitdruck. Konservative Orthopädie, Ambulanzen, Reha-Kliniken und Gutachtertätigkeit sind körperlich weniger belastend und lassen sich häufig ohne Nachtdienste ausüben. Hilfreich sind höhenverstellbare Untersuchungsliegen und Schreibtische, OP-Stehhilfen oder Sitzhocker, ergonomische Instrumente, Spracherkennung für Befunde, vergrößernde Bildschirmsoftware und technisch angepasste Stethoskope oder Kommunikationshilfen. Das Integrations- bzw. Inklusionsamt fördert technische Arbeitshilfen, Arbeitsassistenz und begleitende Hilfe. Schwerbehinderte Beschäftigte haben Anspruch auf Zusatzurlaub nach § 208 SGB IX und können nach § 207 SGB IX die Freistellung von Mehrarbeit verlangen, was bei Diensten und Überstunden relevant ist. Die Schwerbehindertenvertretung und das Betriebliche Eingliederungsmanagement unterstützen, wenn nach längerer Krankheit die Arbeitsorganisation angepasst werden soll.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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