Aktuelle Stellen: Elektrotechniker

Die Autobahn GmbH des Bundes

Elektrotechniker (w/m/d)

  • Blankenfelde-Mahlow, Fünfseen (OT Petersdorf)
  • 20.10.2026
  • Vollzeit

Was macht man in diesem Beruf?

Elektrotechniker, meist staatlich geprüfte Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik, arbeiten an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwesen und Handwerk. Sie planen elektrische Anlagen in Gebäuden, Industriebetrieben oder Verkehrsinfrastruktur, erstellen Schaltpläne und Leistungsverzeichnisse, programmieren Steuerungen und nehmen Anlagen in Betrieb. Dazu gehören Energieverteilungen, Beleuchtung, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Gebäudeautomation sowie sicherheitsrelevante Systeme wie Brandmelde-, Lüftungs- oder Videoanlagen, etwa in Straßentunneln. Ein wichtiger Teil ist die Prüfung nach den einschlägigen Normen und Vorschriften sowie die Dokumentation der Ergebnisse.

Arbeitsalltag

Der Alltag verteilt sich auf Büro und Einsatzort. Am Bildschirm entstehen Pläne mit CAD- und Planungssoftware, Kalkulationen, Ausschreibungen und Prüfprotokolle. Auf Baustellen, in Technikräumen, Schaltanlagen oder Tunnelbetriebszentralen werden Anlagen begutachtet, Fehler gesucht, Firmen koordiniert und Abnahmen durchgeführt. In Betrieben mit Anlagen im Dauerbetrieb, etwa bei Verkehrsbetrieben, Autobahnen oder in der Industrie, gibt es häufig Rufbereitschaft, gelegentlich Nacht- und Wochenendeinsätze, wenn Wartungen nur bei gesperrtem Verkehr oder stillstehender Produktion möglich sind. Bei Behörden und in Planungsbüros überwiegt die Arbeit am Schreibtisch mit regelmäßigen Arbeitszeiten. Je nach Stelle sind Fahrten zu Außenstellen und ein Führerschein der Klasse B nötig. Termindruck entsteht vor allem bei Bauprojekten und Störungen.

Perspektiven

Der Bedarf an Elektrotechnikern ist hoch und wächst mit Energiewende, Elektromobilität, Digitalisierung und der Sanierung öffentlicher Infrastruktur. Öffentliche Arbeitgeber wie Kommunen, Länder, Hochschulen und Bauverwaltungen suchen regelmäßig Techniker für Liegenschaften und Verkehrsanlagen. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen als Projektleitung, verantwortliche Elektrofachkraft, Bauleitung oder Teamleitung. Mit dem Technikerabschluss ist in vielen Bundesländern ein Studium möglich, etwa der Elektrotechnik oder des Wirtschaftsingenieurwesens. Zusätzliche Qualifikationen, zum Beispiel zu Prüfungen, Gebäudeautomation oder Photovoltaik, verbessern die Chancen.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Die Anforderungen hängen stark vom Einsatzbereich ab. Planung, Ausschreibung und Dokumentation sind überwiegend Bildschirmarbeit und lassen sich mit ergonomischen Arbeitsplätzen, großen Monitoren, Vergrößerungssoftware, Sprachausgabe oder höhenverstellbaren Tischen gut gestalten. Vor Ort zählen dagegen Gehen auf Baustellen, Steigen auf Leitern, Arbeiten in engen Schaltschränken, Feinmotorik beim Anschließen und Messen sowie das sichere Unterscheiden von Aderfarben und Warnsignalen. Bei Rufbereitschaft und Nachtarbeit kommt es auf die Belastbarkeit im Wechsel der Arbeitszeiten an. Oft lässt sich die Aufgabenverteilung im Team so regeln, dass Begehungen und Einsätze vor Ort von Kollegen übernommen werden, während Planung und Prüfauswertung im Büro liegen. Das Integrations- bzw. Inklusionsamt fördert technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz, die Agentur für Arbeit oder die Rentenversicherung tragen Leistungen zur Teilhabe, etwa eine Umschulung von einem körperlich belastenden Elektroberuf in die Technikerweiterbildung. Schwerbehinderte Beschäftigte haben Anspruch auf Zusatzurlaub und auf Freistellung von Mehrarbeit, was bei Bereitschaftsdiensten eine Rolle spielt.

Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.