Karrierecenter der Bundeswehr München
Ausbildung zur/zum Elektronikerin / Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d) 2027
- Kaufbeuren
- 22.10.2026
- Vollzeit
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
8 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik planen, installieren und warten elektrische Anlagen in Gebäuden, von der Stromversorgung über Beleuchtung bis zu Gebäudesystemtechnik, Sicherheits- und Zutrittskontrollanlagen. Sie arbeiten auf Baustellen, bei Kunden und in technischen Abteilungen größerer Einrichtungen.
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WISAG Elektrotechnik Nord GmbH & Co. KG
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Diehl Defence GmbH & Co. KG
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik sorgen dafür, dass Gebäude zuverlässig und sicher mit Strom versorgt werden. Sie verlegen Leitungen, setzen Verteiler und Zählerschränke, schließen Beleuchtung, Steckdosen, Heizungs- und Lüftungssteuerungen an und nehmen die Anlagen in Betrieb. Dazu kommen Systeme der Gebäudeautomation wie KNX, Photovoltaik und Ladestationen für Elektroautos sowie Kommunikations-, Brandmelde-, Einbruchmelde- und Zutrittskontrollanlagen. Als Elektrofachkraft prüfen sie Anlagen nach den einschlägigen Normen und dokumentieren die Messergebnisse. Sie tragen Verantwortung für die Sicherheit von Menschen, die später mit diesen Anlagen leben und arbeiten.
Der Tag beginnt meist im Betrieb, wo Material und Werkzeug geladen und Aufträge verteilt werden. Danach geht es auf Baustellen im Neubau oder in der Sanierung, in Wohnungen, Büros, Schulen oder Industriehallen. Typisch sind Stemm- und Bohrarbeiten, das Ziehen von Kabeln durch Rohre und Kabelkanäle, Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Hubarbeitsbühnen und in engen Schächten oder Kellerräumen. Ein Teil der Arbeit findet am Schaltschrank, am Messgerät oder am Laptop statt, etwa beim Programmieren von Gebäudesteuerungen oder beim Einrichten von Zutrittssystemen. Bei Neubauten herrscht oft Termindruck, weil andere Gewerke auf die Elektroinstallation warten. Im Kundendienst gehören Fahrten zwischen Einsatzorten, Kundengespräche und je nach Betrieb Bereitschafts- oder Notdienst am Abend und Wochenende dazu. Die übliche Arbeitszeit liegt tagsüber, Überstunden in Spitzenzeiten sind verbreitet. Bei technischen Diensten von Kliniken, Hochschulen oder Kommunen sind die Zeiten meist geregelter.
Fachkräfte werden im Elektrohandwerk seit Jahren gesucht, die Energiewende verstärkt die Nachfrage durch Photovoltaik, Wärmepumpen, Speicher und Ladeinfrastruktur. Spezialisierungen sind in Gebäudeautomation, Sicherheitstechnik, Zutrittskontrolle oder Prüftechnik möglich. Mit Berufserfahrung führt die Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk oder die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker zu Aufgaben in Bauleitung, Kalkulation und Betriebsführung. Ein Studium der Elektrotechnik ist mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung ebenfalls möglich. Viele öffentliche Arbeitgeber beschäftigen eigene Elektrofachkräfte in ihren Liegenschaften.
Die Montage auf der Baustelle verlangt Heben und Tragen von Kabeltrommeln und Material, längeres Stehen, Knien und Arbeiten über Kopf, sicheres Steigen sowie gute Feinmotorik beim Anklemmen. Aderfarben müssen sicher unterschieden werden, Warnsignale auf Baustellen müssen wahrgenommen werden. Für den Kundendienst ist meist ein Führerschein der Klasse B nötig. Viele dieser Anforderungen lassen sich durch die Arbeitsorganisation verändern: Hubarbeitsbühnen statt Leitern, leichte Akkuwerkzeuge, Hebe- und Transporthilfen, Prüfgeräte mit gut lesbarer Anzeige oder Vergrößerungssoftware am Laptop. Weniger körperlich belastend sind Tätigkeiten in Arbeitsvorbereitung, Programmierung von Gebäudeleittechnik, Prüfung und Dokumentation, Inbetriebnahme von Zutrittskontrollsystemen oder im technischen Innendienst. Technische Arbeitshilfen und begleitende Hilfe fördert das Integrations- bzw. Inklusionsamt, die Agentur für Arbeit kann Eingliederungszuschüsse und Leistungen zur Teilhabe gewähren, bei Umschulungen ist oft die Rentenversicherung zuständig. Die Schwerbehindertenvertretung unterstützt im Betrieb, nach längerer Krankheit greift das Betriebliche Eingliederungsmanagement.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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