Aktuelle Stellen: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

WISAG Gebäudetechnik Hessen Technischer Service GmbH & Co. KG

Obermonteur SHK (m/w/d)

  • Frankfurt am Main
  • 23.10.2026
  • Vollzeit

Was macht man in diesem Beruf?

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, kurz SHK, sorgen dafür, dass Gebäude warm sind, mit Trinkwasser versorgt werden, Abwasser abfließt und die Luft ausgetauscht wird. Sie verlegen Rohrleitungen aus Kupfer, Stahl oder Kunststoff, montieren Heizkessel, Wärmepumpen, Speicher, Heizkörper, Sanitärobjekte und Lüftungsgeräte und nehmen die Anlagen in Betrieb. Dazu gehört das Einstellen von Regelungen, das Prüfen auf Dichtheit und die Einweisung der Nutzer. Ein großer Teil der Arbeit ist Wartung und Störungsbehebung: Brenner reinigen, Fehlercodes auslesen, Pumpen und Ventile tauschen. Durch die Umstellung auf erneuerbare Energien gewinnen Wärmepumpen, Solaranlagen und digitale Gebäudetechnik an Bedeutung.

Arbeitsalltag

Der Tag beginnt meist im Betrieb, wo Material und Werkzeug in den Servicewagen geladen werden. Danach geht es zu Baustellen im Neubau, zu Sanierungen in bewohnten Häusern oder zu Kundendiensteinsätzen. Gearbeitet wird oft in Kellern, Heizungsräumen, Dachböden, Schächten und engen Bädern, häufig kniend, gebückt oder über Kopf. Heizkessel, Speicher und Rohrbündel sind schwer, auch wenn sie meist zu zweit getragen werden. Lärm, Staub und wechselnde Temperaturen gehören dazu. Die Arbeitszeiten liegen überwiegend tagsüber, in vielen Betrieben kommt in der Heizperiode ein Bereitschafts- oder Notdienst am Abend und Wochenende hinzu. Im Kundendienst ist man oft allein unterwegs und hat direkten Kontakt mit Privatkunden. Ein Führerschein der Klasse B wird fast immer erwartet. Im Gewerbe- und Industriebereich sowie bei Hausmeisterdiensten großer Einrichtungen sind die Einsätze planbarer.

Perspektiven

Die Nachfrage nach Fachkräften ist hoch, viele Betriebe suchen dauerhaft. Gesetzliche Vorgaben zum Heizungstausch, zur Trinkwasserhygiene und zur Energieeffizienz sorgen für stabile Auftragslagen. Nach einigen Jahren ist der Wechsel in den Kundendienst, die Arbeitsvorbereitung, die Bauleitung oder die technische Beratung möglich. Die Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk berechtigt zur Selbstständigkeit und zur Ausbildung. Alternativen sind der staatlich geprüfte Techniker für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik oder ein Studium der Versorgungs- und Gebäudetechnik. Auch Krankenhäuser, Hochschulen, Kommunen und Wohnungsunternehmen stellen für den Betrieb ihrer Haustechnik ein.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Der Beruf verlangt in der Montage Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer: Heben und Tragen, Arbeiten in Zwangshaltungen, Leitern und Gerüste, dazu Feinmotorik beim Löten, Pressen und Verschrauben. Für die Fehlersuche sind gutes Sehen und das Erkennen von Geräuschen hilfreich, im Kundendienst kommen Kundenkontakt, Zeitdruck und Notdienst hinzu. Wie gut sich das mit einer Behinderung vereinbaren lässt, hängt stark vom Einsatzbereich ab. Vorgefertigte Bauteile, Hebe- und Transporthilfen, akkubetriebene Presswerkzeuge, Knieschutzsysteme und Arbeit im festen Team mindern die Belastung. Tätigkeiten mit weniger körperlicher Arbeit sind Wartung in festen Objekten, Werkstattvorfertigung, Arbeitsvorbereitung, Materialdisposition, technischer Innendienst, Energieberatung oder die Haustechnik großer Einrichtungen. Das Integrations- bzw. Inklusionsamt fördert technische Arbeitshilfen und bietet begleitende Hilfe, die Agentur für Arbeit oder die Rentenversicherung übernehmen Leistungen zur Teilhabe, etwa eine Umschulung. Schwerbehinderte Beschäftigte haben Anspruch auf Zusatzurlaub nach § 208 SGB IX und können die Freistellung von Mehrarbeit nach § 207 SGB IX verlangen, was beim Bereitschaftsdienst eine Rolle spielt.

Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.