Aktuelle Stellen: Verkaufsberater

Was macht man in diesem Beruf?

Verkaufsberater sind die Ansprechpersonen für Kundschaft, die ein Produkt sucht, vergleicht oder ersetzen will. Sie fragen nach dem Einsatzzweck, erklären Unterschiede zwischen Modellen, führen Geräte vor und erstellen Angebote. Im technischen Fachhandel, zum Beispiel in Stores von Werkzeugherstellern oder im Baustoff- und Fachgroßhandel, kommen die Kunden meist aus Handwerk und Bauwirtschaft. Sie erwarten, dass Fragen zu Bohrhämmern, Dübeln, Akkusystemen oder Messgeräten sachkundig beantwortet werden. Neben der Beratung gehören Kassieren, Reklamationen, Reparaturannahme und die Pflege von Kundendaten zu den Aufgaben. Viele Betriebe erwarten zusätzlich, dass Verkaufsberater Stammkunden aktiv ansprechen und Umsatzziele erreichen.

Arbeitsalltag

Der Tag beginnt oft vor der Ladenöffnung: Ware einräumen, Lieferungen prüfen, Vorführgeräte bereitstellen. Handwerksbetriebe kaufen häufig früh am Morgen ein, daher öffnen Fachhandelsstandorte teils schon gegen sieben Uhr. Danach wechseln sich Beratungsgespräche an der Theke, Telefonate, E-Mail-Anfragen und Arbeit am Warenwirtschaftssystem ab. Ein großer Teil der Zeit wird im Stehen und Gehen verbracht. Ware muss gelegentlich gehoben und getragen werden; Werkzeugkoffer, Kartons mit Befestigungsmaterial oder Geräte können einige Kilogramm wiegen. Im Einzelhandel sind Samstagsarbeit und Spätschichten üblich, im Fachhandel für Gewerbekunden fallen die Zeiten meist auf Werktage. Zu Stoßzeiten entsteht Zeitdruck, wenn mehrere Kunden gleichzeitig warten. Monatliche oder quartalsweise Verkaufsziele sind in vielen Betrieben Teil der Vergütung und der Leistungsbewertung.

Perspektiven

Wer fachlich sicher berät und Kunden bindet, kann zur stellvertretenden Filialleitung oder Storeleitung aufsteigen. Ein häufiger Weg führt in den Außendienst, wo Kunden auf Baustellen und in Betrieben besucht werden; dafür ist meist ein Führerschein nötig. Weitere Möglichkeiten sind der Innendienst mit Angebotserstellung und Auftragsbearbeitung, das Produktmanagement oder die Schulung von Kunden. Formale Weiterbildungen sind etwa Handelsfachwirt oder Fachwirt für Vertrieb. Herstellerschulungen zu neuen Produktlinien gehören im technischen Handel zum Alltag.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Die wichtigsten Anforderungen sind Kundenkontakt, längeres Stehen und Gehen, gelegentliches Heben sowie die Arbeit an Kasse und Bildschirm. Gutes Hören und Sprechen erleichtern Beratungsgespräche in oft lauter Umgebung. Viele dieser Anforderungen lassen sich durch Anpassungen verringern: Stehhilfen oder höhenverstellbare Theken, Hubwagen und Transportwagen für schwere Ware, eine Arbeitsorganisation, bei der Kolleginnen und Kollegen das Einräumen schwerer Lieferungen übernehmen. Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung kommen technische Hilfen wie Hörsysteme mit Zusatzmikrofon oder schriftliche Kommunikationswege in Frage, für Menschen mit Sehbeeinträchtigung Vergrößerungssoftware am Kassen- und Warenwirtschaftsrechner. Das Integrations- bzw. Inklusionsamt fördert technische Arbeitshilfen und kann eine Arbeitsassistenz finanzieren. Die Agentur für Arbeit unterstützt Arbeitgeber bei der Einstellung unter anderem mit einem Eingliederungszuschuss. Wer im Verkaufsraum körperlich an Grenzen stößt, findet im telefonischen Verkauf oder im Vertriebsinnendienst desselben Unternehmens häufig eine passende Alternative.

Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.