Aktuelle Stellen: Reinigungskraft

Was macht man in diesem Beruf?

Reinigungskräfte halten Räume, Flächen und Anlagen sauber und hygienisch. Zur Unterhaltsreinigung gehören Staubwischen, Böden saugen und wischen, Papierkörbe leeren sowie Toiletten, Waschbecken und Küchen reinigen. In Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen gelten Hygienepläne mit festgelegten Desinfektionsmitteln und Abläufen. In der technischen Reinigung von Industriebetrieben werden Maschinen, Förderbänder und Produktionsanlagen gesäubert, oft nach Schichtende und mit Hochdruckreinigern oder speziellen Reinigungsmitteln. Dazu kommen das Auffüllen von Seife, Papier und Hygieneartikeln und das Melden von Schäden.

Arbeitsalltag

Gearbeitet wird meist nach einem Reinigungsplan, der festlegt, welche Räume in welcher Zeit und in welcher Häufigkeit gereinigt werden. Die Zeitvorgaben sind in der Gebäudereinigung häufig knapp bemessen. Viele Stellen liegen in Teilzeit oder auf Minijob-Basis, weil Büros und Schulen vor oder nach den Nutzungszeiten gereinigt werden: früh am Morgen, am Nachmittag oder am späten Abend. In der Industrie sind Einsätze in der Nacht oder am Wochenende üblich. Die Arbeit ist körperlich: viel Gehen und Stehen, Bücken, Arbeiten über Kopf, das Tragen von Eimern und Geräten sowie der Umgang mit Reinigungschemikalien, die Schutzhandschuhe und teils Schutzbrille erfordern. Wer bei einem Reinigungsdienstleister angestellt ist, wechselt mitunter zwischen mehreren Objekten; dann sind Fahrzeiten zwischen den Einsatzorten Teil des Tages. Bei Hausreinigungen in Behörden, Kliniken oder Schulen bleibt man dagegen meist in einem Gebäude und arbeitet oft allein oder in kleinen Teams.

Perspektiven

Reinigungskräfte werden in nahezu jeder Region dauerhaft gesucht, der Einstieg ist ohne Berufsabschluss möglich. Mit Erfahrung lassen sich Aufgaben als Vorarbeiterin oder Vorarbeiter übernehmen, die ein Team einteilen und die Qualität kontrollieren. Spezialisierungen wie Glas- und Fassadenreinigung, Krankenhaushygiene oder Maschinenreinigung bringen meist eine höhere Lohngruppe. Wer sich weiterentwickeln möchte, kann die Ausbildung zur Gebäudereinigerin oder zum Gebäudereiniger nachholen, auch über eine Externenprüfung nach einigen Jahren Berufspraxis, und später die Meisterprüfung oder eine Fortbildung zur Objektleitung anschließen.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Die wichtigsten Anforderungen sind Ausdauer beim Gehen und Stehen, Bücken, gelegentliches Heben und Tragen sowie eine zuverlässige Handkraft beim Wischen. Hautkontakt mit Reinigungsmitteln und Staub spielt eine Rolle, ebenso der Zeitdruck durch Leistungsvorgaben. Kundenkontakt gibt es wenig, Bildschirmarbeit kaum, ein Führerschein ist nur bei Tätigkeiten in mehreren Objekten gefragt. Viele Belastungen lassen sich durch Ausstattung verringern: ergonomische Wischsysteme mit Teleskopstielen, leichte Akkugeräte, Reinigungswagen mit Fahrwerk, Scheuersaugmaschinen zum Mitfahren, Dosiersysteme und hautverträgliche Mittel. Ein angepasster Reinigungsplan mit realistischen Zeitvorgaben und festen Pausen ist oft ebenso wirksam wie technische Hilfen. Die zahlreichen Teilzeitstellen erleichtern es, die Arbeitszeit an die eigene Belastbarkeit anzupassen. Für Menschen, die Zeit zum Einarbeiten brauchen, eignen sich feste Reviere mit wiederkehrenden Abläufen und Bildplänen.

Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.