DB Zeitarbeit GmbH
Haus-, Stationsinspektor (w/m/d)
- Freiburg im Breisgau
- 28.10.2026
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
2 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Hausinspektoren leiten den hausmeisterlichen und haustechnischen Betrieb größerer Gebäude oder Liegenschaften, etwa an Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kliniken oder Behörden. Sie koordinieren Hausmeister, Fremdfirmen und Dienstleister und sind oft auch für Außenstellen oder Stationen zuständig.
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Ein Hausinspektor ist für den reibungslosen technischen und organisatorischen Betrieb eines Gebäudes oder eines ganzen Gebäudekomplexes verantwortlich. Die Bezeichnung ist vor allem im öffentlichen Dienst verbreitet, etwa an Universitäten, in Landesbehörden, Museen, Kliniken und Forschungsinstituten. Wo eine Einrichtung zusätzlich Außenstellen, Feldstationen oder Nebengebäude betreibt, kommt die Zuständigkeit als Stationsinspektor hinzu. Im Unterschied zum klassischen Hausmeister liegt der Schwerpunkt stärker auf Leitung, Planung und Kontrolle: Hausinspektoren führen ein Team aus Hausmeistern und Haushandwerkern, beauftragen und überwachen Fremdfirmen für Reinigung, Wartung, Winterdienst oder Bewachung und behalten Termine für vorgeschriebene Prüfungen im Blick. Kleinere Reparaturen übernehmen sie oft weiterhin selbst.
Der Tag beginnt häufig mit einem Rundgang durch die Gebäude, bei dem Mängel, Schäden und Sicherheitsrisiken aufgenommen werden. Danach folgen Abstimmungen mit dem Team, mit Nutzern der Räume und mit der Bau- oder Liegenschaftsverwaltung. Ein großer Teil der Arbeit findet am Schreibtisch statt: Wartungspläne pflegen, Aufträge an Handwerksbetriebe vergeben, Rechnungen prüfen, Schließanlagen und Schlüsselbestände verwalten, Prüffristen für Aufzüge, Brandschutzeinrichtungen und elektrische Anlagen dokumentieren. Hinzu kommen Termine vor Ort, etwa bei Abnahmen, Begehungen mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit oder bei Veranstaltungen, für die Räume vorbereitet werden müssen. Die Arbeitszeit liegt meist tagsüber, bei Störungen, Wasserschäden oder Alarmen kann aber auch ein Einsatz außerhalb der Dienstzeit oder Rufbereitschaft anfallen. Sind Außenstellen zu betreuen, gehören Fahrten mit dem Dienstfahrzeug zum Alltag. Körperlich anspruchsvoll sind Rundgänge über Treppen, Dachflächen und Technikräume sowie gelegentliches Heben und Tragen.
Gebäude werden technisch komplexer, und viele öffentliche Einrichtungen suchen Fachleute, die Haustechnik, Organisation und Personalführung verbinden. Wer als Hausmeister mit handwerklicher Ausbildung Erfahrung gesammelt hat, kann in diese Position aufsteigen. Weiterbildungen zum Techniker, Meister oder zum geprüften Fachwirt für Facility Management öffnen den Weg in die technische Gebäudeverwaltung oder die Leitung eines Liegenschaftsbereichs. Die Stellen sind im öffentlichen Dienst in der Regel unbefristet und tarifgebunden.
Der Beruf verbindet Büroarbeit mit Tätigkeiten im Gebäude. Relevant sind vor allem das Gehen über längere Strecken und Treppen, gelegentliches Steigen auf Leitern, Heben von Material, das Erkennen von Schäden durch Sehen und Hören sowie viel Kommunikation mit Nutzern, Team und Firmen. Weil die Rolle stark koordinierend ist, lassen sich körperliche Aufgaben häufig an das Team oder an Fremdfirmen abgeben, während Planung, Auftragsvergabe und Dokumentation beim Hausinspektor bleiben. Hilfreich sind ein ergonomischer Bildschirmarbeitsplatz, mobile Geräte zur Mängelerfassung, Software mit Vergrößerung oder Sprachausgabe, ein Elektromobil oder Dienstfahrzeug mit Umrüstung für weite Wege und Außenstellen. Das Integrations- bzw. Inklusionsamt kann solche technischen Arbeitshilfen und eine Arbeitsassistenz fördern. Öffentliche Arbeitgeber müssen schwerbehinderte Bewerber nach § 165 SGB IX zum Vorstellungsgespräch einladen, sofern die fachliche Eignung nicht offensichtlich fehlt. Bei Rufbereitschaft und Einsätzen außerhalb der Dienstzeit ist die Freistellung von Mehrarbeit nach § 207 SGB IX ein wichtiges Recht.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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