Technische Hochschule Mittelhessen
Mitarbeiter (w/m/d) zur Entwicklung eines Energiekonzeptes für eine CO2-neutrale Hochschule
- Gießen
- 04.11.2026
- Vollzeit
Mit Ihrer Einwilligung nutzen wir Microsoft Clarity. Clarity zeichnet auf, wie diese Seite genutzt wird – etwa Klicks, Scrollen und Mausbewegungen – und speichert dazu Cookies in Ihrem Browser. Die Daten gehen an Microsoft, auch in die USA. Ohne Ihre Einwilligung wird Clarity nicht geladen, und die Seite funktioniert genauso. Ihre Wahl können Sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ unten auf jeder Seite ändern. Unabhängig davon messen wir die Reichweite mit Matomo auf unserem eigenen Server – ohne Cookies und mit gekürzter IP-Adresse, deshalb ohne Einwilligung. Mehr in der Datenschutzerklärung.
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
2 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Energiemanager erfassen und analysieren den Energieverbrauch von Gebäuden, Anlagen oder ganzen Organisationen, entwickeln Konzepte zur Einsparung und zur Senkung der CO2-Emissionen und begleiten deren Umsetzung. Sie arbeiten in Kommunen, Hochschulen, Industrie und Energiewirtschaft.
Technische Hochschule Mittelhessen
WISAG Gebäudetechnik Holding GmbH & Co. KG
Energiemanager sorgen dafür, dass eine Organisation weniger Energie verbraucht, weniger Kosten hat und ihre Klimaziele erreicht. Sie erfassen Verbrauchsdaten für Strom, Wärme, Kälte und Wasser, werten sie aus und finden Schwachstellen, etwa veraltete Heizungs- und Lüftungsanlagen, schlecht gedämmte Gebäude oder ungünstige Betriebszeiten. Daraus entwickeln sie Maßnahmen und Energiekonzepte, zum Beispiel für den Einsatz von Photovoltaik, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken oder einer Gebäudeautomation. In Kommunen und Hochschulen geht es zunehmend um Fahrpläne zur Klimaneutralität. In Unternehmen betreuen Energiemanager häufig ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder bereiten Energieaudits vor.
Ein großer Teil der Arbeit findet am Bildschirm statt: Zählerdaten auswerten, Lastgänge analysieren, Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellen, Berichte schreiben und Fördermittelanträge vorbereiten. Dazu kommen Besprechungen mit Haustechnik, Facility Management, Einkauf, Geschäftsführung oder Verwaltungsleitung sowie die Abstimmung mit Planungsbüros, Handwerksbetrieben und Energieversorgern. Regelmäßig stehen Begehungen von Gebäuden und technischen Anlagen an, etwa in Heizzentralen, auf Dächern oder in Kellerräumen, die nicht immer barrierefrei erreichbar sind. Wer mehrere Standorte betreut, ist zwischen den Liegenschaften unterwegs. Die Arbeitszeiten sind meist regulär im Tagdienst, Schichtarbeit ist unüblich. Zeitdruck entsteht vor allem bei Fristen für Förderprogramme, Berichtspflichten und Ausschreibungen. Eine wichtige Rolle spielt Überzeugungsarbeit, denn Einsparmaßnahmen müssen gegenüber Nutzern und Entscheidern begründet werden.
Durch gesetzliche Vorgaben zur Energieeffizienz, steigende Energiepreise und Klimaschutzziele ist die Nachfrage hoch. Öffentliche Arbeitgeber wie Städte, Landkreise, Hochschulen und Kliniken stellen ebenso ein wie Industriebetriebe, Wohnungsunternehmen, Stadtwerke und Beratungsfirmen. Weiterentwicklung ist möglich in Richtung Klimaschutzmanagement, Leitung einer Abteilung für Energie oder Gebäudetechnik, Nachhaltigkeitsmanagement oder Energieberatung mit Eintrag in die Energieeffizienz-Expertenliste. Zusatzqualifikationen etwa zum Energieauditor oder zu Energiemanagementsystemen verbessern die Chancen.
Der Beruf ist überwiegend eine Bürotätigkeit mit Datenanalyse, Planung und Kommunikation. Körperlich anspruchsvoll sind vor allem Anlagenbegehungen mit Treppen, Leitern, engen Technikräumen und Lärm. Diese Teile lassen sich oft anpassen, etwa durch Begehungen gemeinsam mit der Haustechnik, Fernauslesung von Zählern und Gebäudeleittechnik oder Fotodokumentation durch Kolleginnen und Kollegen. Für die Bildschirmarbeit helfen ergonomische Arbeitsplätze, Großbildschirme, Vergrößerungssoftware oder Screenreader, wobei Tabellenkalkulation und Fachsoftware auf Barrierefreiheit geprüft werden sollten. Besprechungen und Abstimmungen erfordern viel Austausch; bei eingeschränktem Hören können Höranlagen, Schriftdolmetschen oder schriftliche Abstimmung helfen. Ein Führerschein wird bei mehreren Standorten häufig erwartet, Alternativen sind öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrdienste. Technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz finanziert das Integrations- bzw. Inklusionsamt, Leistungen zur Teilhabe und Eingliederungszuschüsse die Agentur für Arbeit oder die Rentenversicherung. Öffentliche Arbeitgeber müssen schwerbehinderte Bewerbende nach § 165 SGB IX zum Vorstellungsgespräch einladen, sofern die fachliche Eignung nicht offensichtlich fehlt.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
Gratis-Tipp
Rechte, Nachteilsausgleiche & Job-Tipps kompakt als PDF – jetzt gratis sichern.