Aktuelle Stellen: Data Architect

Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH

Data Architect

  • Hamburg
  • 20.10.2026
  • Vollzeit

Was macht man in diesem Beruf?

Data Architects planen, wie Daten in einer Organisation fließen und abgelegt werden. Sie entwerfen logische und physische Datenmodelle, wählen Datenbanken, Data-Warehouse- oder Data-Lake-Technologien aus und legen fest, über welche Schnittstellen Systeme Daten austauschen. Dazu gehören Regeln für Datenqualität, Zugriffsrechte, Archivierung und Datenschutz nach der DSGVO. In manchen Stellen ist die Datenarchitektur mit dem Enterprise Architecture Management (EAM) verbunden: Dann geht es auch darum, die gesamte IT-Landschaft zu dokumentieren und an der Strategie auszurichten. In Forschungseinrichtungen kommt oft der Betrieb von Hochleistungsrechnern (HPC) und großen wissenschaftlichen Datenbeständen hinzu, etwa Speichersysteme, Datenpipelines und Rechenclustern.

Arbeitsalltag

Der Alltag findet überwiegend am Bildschirm statt, im Büro oder im Homeoffice. Ein großer Teil besteht aus Abstimmungen: Workshops mit Fachabteilungen, um Anforderungen zu erfassen, Besprechungen mit Entwicklungsteams, Datenschutzbeauftragten und Betrieb, Präsentationen vor Entscheidungsgremien. Dazwischen entstehen Modelle, Architekturdiagramme, Konzepte und Richtlinien. Data Architects prüfen Entwürfe anderer Teams, bewerten neue Werkzeuge und Cloud-Dienste und begleiten Migrationen von Altsystemen. Die Arbeitszeiten sind meist regulär und oft gleitend. Bei Projektabschlüssen, Systemumstellungen oder Störungen in produktiven Datenplattformen kann Zeitdruck entstehen; in Stellen mit Betriebsverantwortung, etwa im HPC-Umfeld, sind Rufbereitschaften möglich. Bei Beratungsunternehmen gehören Reisen zu Kunden dazu, wenn auch seltener als früher.

Perspektiven

Der Bedarf an Fachleuten für Datenarchitektur ist hoch, weil Verwaltungen, Unternehmen und Forschung ihre Daten zusammenführen, in die Cloud verlagern und für Auswertungen und künstliche Intelligenz nutzbar machen wollen. Die öffentliche Verwaltung baut im Zuge der Digitalisierung eigene Stellen auf. Mögliche Entwicklungen führen zum Enterprise Architect, zum Chief Data Officer oder in die Leitung eines Daten- oder Architekturteams. Wer fachlich bleiben will, kann sich auf Cloud-Plattformen, Data Governance oder wissenschaftliches Datenmanagement spezialisieren.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Körperlich verlangt der Beruf wenig: Heben, langes Stehen oder weite Wege kommen kaum vor, ein Führerschein ist meist nicht nötig. Die Hauptbelastungen sind lange Bildschirmarbeit, viele Besprechungen und konzentriertes Arbeiten unter zeitweise hohem Termindruck. Für Menschen mit Seheinschränkung helfen große Monitore, Vergrößerungssoftware oder Screenreader; zu klären ist, ob Modellierungswerkzeuge und Diagramme damit bedienbar sind, da viele Architekturtools grafisch arbeiten. Bei Höreinschränkungen unterstützen Live-Untertitel in Videokonferenzen, Hörsysteme mit Anbindung an den Rechner und schriftliche Protokolle. Für Einschränkungen der Beweglichkeit eignen sich höhenverstellbare Tische, Spracheingabe und ergonomische Eingabegeräte. Homeoffice und flexible Arbeitszeiten sind in diesem Beruf verbreitet und erleichtern Pausen, Therapietermine und den Umgang mit schwankender Belastbarkeit. Technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz fördert das Integrations- bzw. Inklusionsamt, bei Einstieg oder Umschulung kommen Agentur für Arbeit oder Rentenversicherung als Reha-Träger in Frage. Öffentliche Arbeitgeber müssen fachlich geeignete schwerbehinderte Bewerbende zum Vorstellungsgespräch einladen.

Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.