Aktuelle Stellen: Asset Manager

Was macht man in diesem Beruf?

Asset Manager sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Bestands an Vermögenswerten verantwortlich. Häufig geht es um Immobilienportfolios, etwa Wohn- oder Gewerbeobjekte von Fonds, Versicherungen, Wohnungsunternehmen oder öffentlichen Eigentümern. In Banken und Kapitalverwaltungsgesellschaften kann sich der Begriff auch auf Wertpapier- und Fondsvermögen beziehen. Im operativen Asset Management steht die laufende Steuerung im Mittelpunkt: Budgets aufstellen, Mieterträge und Kosten überwachen, Investitionen in Instandhaltung oder Modernisierung vorbereiten, Vermietungsstrategien festlegen und mit Property Managern, Facility-Dienstleistern und Maklern zusammenarbeiten. Dazu gehören Berichte an Eigentümer und Investoren, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und die Mitwirkung bei An- und Verkäufen.

Arbeitsalltag

Der größte Teil der Arbeit findet am Bildschirm statt. Asset Manager arbeiten mit Tabellenkalkulation, ERP- und Portfoliosoftware, werten Kennzahlen aus und erstellen Reportings, Businesspläne und Prognosen. Hinzu kommen viele Abstimmungen per Telefon, Videokonferenz und in Besprechungen, intern ebenso wie mit Dienstleistern, Mietern, Banken und Gutachtern. Im Immobilienbereich gehören Objektbesichtigungen dazu, teils mit Reisen zu Standorten in anderen Städten. Die Arbeitszeiten liegen überwiegend im Tagesbereich und sind in vielen Unternehmen gleitend; mobiles Arbeiten ist verbreitet. Zum Quartals- und Jahresende, bei Budgetplanungen oder bei Transaktionen steigt der Zeitdruck, Überstunden sind dann nicht ungewöhnlich. Die Verantwortung für hohe Vermögenswerte und die Erwartungen von Investoren können belastend sein.

Perspektiven

Die Nachfrage nach Fachkräften im Asset Management ist stabil, besonders in der Immobilienwirtschaft. Themen wie energetische Sanierung, ESG-Berichterstattung und Digitalisierung von Beständen schaffen neue Aufgaben. Mit Erfahrung ist der Wechsel ins Portfolio- oder Fondsmanagement, ins Transaktionsmanagement oder in eine Teamleitung möglich. Weiterbildungen etwa zum Immobilienökonomen oder zum Certified Financial Analyst unterstützen die Spezialisierung. Arbeitgeber reichen von Kapitalverwaltungsgesellschaften über Versicherungen bis zu kommunalen Wohnungsunternehmen und Bundes- oder Landeseinrichtungen, die eigene Liegenschaften verwalten.

Mit Schwerbehinderung in diesem Beruf

Die Tätigkeit ist überwiegend sitzend und geistig fordernd. Körperlich zählen vor allem lange Bildschirmarbeit, ein hohes Lesepensum an Zahlen und Dokumenten sowie die Kommunikation in Besprechungen und am Telefon. Objektbegehungen und Dienstreisen verlangen Gehen, teils Treppensteigen und Mobilität; in vielen Teams lassen sich diese Termine verteilen oder durch Dienstleister vor Ort ergänzen. Ein Führerschein wird bei Objektbetreuung manchmal erwartet, ist aber nicht überall Pflicht. Hilfreich sind höhenverstellbare Arbeitstische, ergonomische Stühle, große oder mehrere Monitore, Vergrößerungs- und Screenreader-Software, Hörsysteme mit Anbindung an Telefon und Videokonferenz sowie Spracherkennung. Solche technischen Arbeitshilfen können über das Integrations- bzw. Inklusionsamt gefördert werden, ebenso eine Arbeitsassistenz. Gleitzeit und mobiles Arbeiten erleichtern es, Belastungsspitzen abzufedern. Schwerbehinderte Beschäftigte können nach § 207 SGB IX verlangen, von Mehrarbeit freigestellt zu werden, was gerade in Abschlussphasen von Bedeutung ist. Bei längerer Erkrankung greift das Betriebliche Eingliederungsmanagement.

Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.