DB Zeitarbeit GmbH
Servicekraft Fahrgastservice Bahnhöfe (w/m/d)
- Essen
- 01.11.2026
Aktuelle Stellenangebote für Menschen mit Schwerbehinderung
Beruf
3 offene Stellen für Menschen mit Schwerbehinderung
Fahrgastbetreuer helfen Reisenden an Bahnhöfen, Flughäfen und in Zügen bei Orientierung, Fahrkartenkauf, Anschlüssen und Störungen. Sie geben Auskunft, begleiten mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und informieren bei Verspätungen.
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Fahrgastbetreuer sind die Ansprechpersonen für Reisende im öffentlichen Verkehr. Sie arbeiten an Bahnhöfen, an Flughafenbahnhöfen und teils mobil auf Bahnsteigen oder in Zügen. Sie beantworten Fragen zu Verbindungen, Gleisen und Umstiegen, erklären Fahrkartenautomaten und Apps und helfen beim Kauf des passenden Tickets. Bei Verspätungen, Zugausfällen oder Bauarbeiten informieren sie über Alternativen, machen Durchsagen und lenken Fahrgastströme zu Ersatzverkehren. Hinzu kommen Hilfen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, etwa die Begleitung zum Zug oder die Bedienung von Hubliften, sowie das Melden von Schäden, Verschmutzungen oder sicherheitsrelevanten Vorfällen an die zuständige Leitstelle.
Der Dienst findet überwiegend im Stehen und Gehen statt, oft draußen auf zugigen Bahnsteigen und in Bahnhofshallen. Gearbeitet wird im Schichtdienst mit Früh-, Spät- und Wochenenddiensten; an großen Knoten und Flughäfen beginnen Schichten am frühen Morgen und enden spät am Abend, teils auch nachts. An Feiertagen und in Ferienzeiten ist besonders viel zu tun. Die Kommunikation läuft über Diensthandy, Funk und Tablet mit Echtzeitdaten. Bei Störungen steigt der Druck: Viele Menschen wollen gleichzeitig Auskunft, manche reagieren gereizt oder aggressiv. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind wichtig, an Flughäfen und touristischen Bahnhöfen ist jede weitere Sprache nützlich. Getragen wird Dienstkleidung; bei mobilen Einsätzen gehört das Mitführen von Ausrüstung wie Rampen oder Infomaterial dazu.
Der Bedarf an Personal im Fahrgastservice ist stabil, weil Bahn- und Flughafenbetreiber Präsenz vor Ort ausbauen und Automaten- sowie App-Nutzung erklärt werden muss. Arbeitgeber sind Bahnunternehmen, deren Servicetöchter, private Dienstleister und kommunale Verkehrsbetriebe. Mit Erfahrung sind Wechsel in die Teamleitung, in die Reisendeninformation, ins Reisezentrum oder in die Disposition möglich. Wer die Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann für Verkehrsservice nachholt, öffnet sich weitere Aufgaben im Vertrieb und im Zugbegleitdienst. Die Bezahlung bei privaten Dienstleistern liegt häufig niedriger als bei tarifgebundenen Verkehrsunternehmen.
Die Hauptanforderungen sind langes Stehen und Gehen, Treppen und weite Wege, Arbeit bei Wind und Kälte, Verständigung in lauter Umgebung und dauerhafter Kundenkontakt unter Zeitdruck. Dazu kommen Schichtdienst und gelegentlich das Heben von Gepäck oder das Bewegen von Rampen. Je nach Einschränkung helfen feste Einsatzorte an einem Servicepoint mit Sitz-Steh-Möglichkeit, kürzere Laufwege, wettergeschützte Bereiche und Dienstpläne ohne Nachtschichten. Für die Verständigung gibt es Hörsysteme mit Anbindung an Funk oder Headset, für das Lesen von Fahrplandaten Tablets mit Vergrößerung und Sprachausgabe. Technische Arbeitshilfen und Arbeitsassistenz fördert das Integrations- bzw. Inklusionsamt, bei der Einstellung kann die Agentur für Arbeit einen Eingliederungszuschuss zahlen. Bei großen Arbeitgebern ist die Schwerbehindertenvertretung erste Anlaufstelle für die Abstimmung von Einsatzplänen. Eigene Erfahrung mit Barrieren im Verkehr ist bei der Betreuung mobilitätseingeschränkter Fahrgäste eine echte fachliche Stärke.
Dieses Berufsprofil hat ein Sprachmodell (Claude) aus den Stellenanzeigen des Portals und allgemein zugänglichem Wissen erstellt. Es ersetzt keine persönliche Beratung, etwa durch die Agentur für Arbeit oder das Integrations- bzw. Inklusionsamt.
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